Ein „Treffen auf der Blutwiesn“ vereinbarten Freitag eine Gruppe von tschetschenischen, türkischen und österreichischen Jugendlichen. Am Ende der Bögen in Innsbruck kam es zum Showdown.
Am frühen Freitagabend ereignete sich in Innsbruck im Bereich des letzten „Bogen“ (Nähe Inn) eine Rauferei zwischen 15 bis 20 Jugendlichen. Beim Eintreffen der Polizeistreifen verstreute sich die Gruppe blitzartig.
Die Jugendlichen flüchteten stadteinwärts. Von der Gruppe konnten letztendlich drei Jugendliche unmittelbar am Tatort angehalten werden. Ein Beteiligter war offensichtlich im Gesichtsbereich (stark blutende Nase, Rissquetschwunde an der Oberlippe) verletzt. Der 15-jährige Jugendliche wurde mit der Rettung in die Klinik Innsbruck gebracht.
Die ersten Ermittlungen zeigten, dass es sich um eine vereinbarte Schlägerei zwischen dem 15-jährigen Verletzten und einem weiteren unbekannten Jugendlichen gehandelt hatte. Beide Kontrahenten hatten zur geplanten Schlägerei etwa fünf bis sieben befreundete Begleiter mitgebracht, die sich im Verlauf der Auseinandersetzung ebenfalls an der Schlägerei beteiligten.
Zum derzeitigen Ermittlungstand geht die Polizei von einem Verletzten aus. Bei den Beteiligten handelte es sich um österreichische, türkische und tschetschenische Staatsbürger.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.