Der Prozess um eine handgreifliche Auseinandersetzung innerhalb einer Familie ist am Mittwoch im Grazer Straflandesgericht fortgesetzt worden. Ein Landwirt und seine Tochter sollen beide zwei Jahre lang die Ehefrau bzw. Mutter traktiert haben. Die Angeklagten fühlten sich in keiner Weise schuldig. Die Verhandlung wurde wieder vertagt - wegen eines fehlenden Hörgeräts...
Der Pensionist und seine 46-jährige Tochter sollen laut Staatsanwalt Julius Heidinger immer wieder auf die Mutter losgegangen sein. Der Mann hat ihr laut Anklage nicht nur Faustschläge ins Gesicht versetzt, sondern sie auch mit einem Holzbrett geschlagen. Der Tochter - Sozialpädagogin mit Doktortitel - wird unter anderem vorgeworfen, die Mutter an der Nase gepackt und so hin- und hergerissen zu haben, dass die Frau Nasenbluten bekam. Auch Drohungen wie „du gehörst weg, ich bring dich in die Nervenklinik“ sollen seitens der 46-Jährigen gefallen sein.
Da der Landwirt der Verhandlung akustisch nur schwer folgen konnte, vertagte die Richterin, bis dieser ein Hörgerät hat.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.