12.01.2019 17:54 |

Ski-Weltcup

Brennsteiner hielt WM-Chance am Leben

Mit Rang 18 beim Weltcup-RTL in Adelboden (Sz) war der Salzburger vom USK Niedernsill drittbester Österreicher, darf weiter von der WM in Are träumen. Rückschläge gab es indes für Vize-Weltmeister Roland Leitinger und Philipp Schörghofer.

Im Kampf um die Ski-WM-Tickets für Are (Swe) ist bei den ÖSV-Herren im Riesentorlauf bei fünf zu vergebenden Plätzen hinter Superstar Marcel Hirscher noch Luft. Auch ein Salzburger Trio darf in dieser Disziplin neben Hirscher auf den Saisonhöhepunkt im Februar hoffen – doch nur einer daraus gab Samstag in Adelboden an ÖSV-Herrenchef Andreas Puelacher eine Empfehlung ab: Stefan Brennsteiner holte mit Rang 18 sein bestes Einzel-Resultat in dieser Saison, nachdem er beim Parallel-RTL in Alta Badia (It) im Dezember immerhin als Neunter angeschrieben hatte.

Aber nach zwei Ausfällen (Beaver Creek, Alta Badia) sowie zwei verfehlten Qualifikationen für den zweiten Durchgang (Saalbach, Val d’Isere) schöpft der 27-Jährige, der schon vier schwere Knie-Verletzungen überstanden hat, wieder Hoffnung. Vor der WM steht in Garmisch-Partenkirchen am 3. Februar jedoch nur noch ein RTL aus, den Puelacher auf jeden Fall  in die „WM-Bewerbung“ miteinrechnet.

Für Brennsteiner war Samstag klar: „Es war der Schritt in die richtige Richtung. Die Tendenz sollte natürlich schon noch woanders hingehen. Mit dem zweiten Lauf bin ich aber schon zufrieden.“

Vize-Weltmeister Roland Leitinger indes war im zweiten Durchgang nur Zuschauer: Rang 45 mit 3,82 Sekunden Rückstand (0,97 fehlten auf die Qualifikation für den zweiten Lauf) war für den 27-Jährigen aus St. Martin/Lofer ebenso ein Rückschlag wie Rang 34 für Philipp Schörghofer. Der Routinier aus Filzmoos verpasste Lauf zwei zwar nur um zwölf Hundertstel, konnte dennoch nicht zufrieden sein. Als Highlight in der Comeback-Saison steht derzeit Platz 20 von Val d‘Isere auf der Habenseite. Auch Leitinger kann nach seinem Kreuzbandriss vor einem Jahr noch nicht an alte Leistungen anschließen, die Ränge 23 in Val d‘Isere und Alta Badia waren seine besten Platzierungen heuer. 

Jetzt heißt es für das Duo: „Alles oder nix“ in Garmisch! Denn neben Hirscher, dem Samstag-Sensations-Siebten Marco Schwarz und Manuel Feller dürften vorerst nur drei ein Fix-Ticket für den WM-RTL in Are haben.

Herbert Struber
Herbert Struber
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