Neues Programm

Klaus Eckel in Graz: Gefühle wie ein Wasserfall

Steiermark
10.01.2019 14:30
Klaus Eckel redet wie ein Wasserfall, ohne Punkt und Komma. Wild gestikulierend, seine nicht zugeknöpften Hemdärmel flattern durch die Luft, erzählt er von Gefühlen, von Menschen, von Beobachtungen. Sein neues Programm „Ich werde das Gefühl nicht los“ feierte im Theatercafé eine umjubelte Graz-Premiere.

Wenn Frauen sich beschweren, dass ihre Männer zu wenig reden, sagt Eckel am Ende seines Programmes, dann bringen die Männer sie in sein Kabarett: „Das ist die Alternative.“

Unterdessen rennt der Schmäh: Würden seine Kinder zwei Wochen mit dem Dalai Lama verbringen, werde dieser zum Jihadisten. Die Spießigkeit komme mit dem Alter: „Magst Filzpatschen haben? Der Boden ist kalt.“ - „Nein danke, hab meine eigenen mit wegen dem Spreizfuß.“ Immer wieder stimmt er auch ein Liedchen an der Gitarre an - auch wenn diese nicht richtig gestimmt ist. „Sie sind ja eh nicht wegen der Musik da“, sagt er. Stimmt, die Leute sind zum Lachen da. Und das haben sie an diesem Abend zur Genüge getan.

Hannah Michaeler, Kronen Zeitung

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