07.01.2019 16:21 |

Bürgermeisterin sagt:

„Die Gäste sind bei uns in Schladming sicher!“

Während ganze Täler im Schnee versinken, ist die Lage in Schladming relativ entspannt, da die Niederschlagsmengen bisher nicht so gewaltig waren wie etwa im nördlichen Nachbartal der Ramsau. Trotzdem gibt es auch hier Straßensperren. Die Touristiker appellieren an die Skigäste, keine Risiken einzugehen.

Nur mit knapper Not entrannen, wie berichtet, drei Abenteurer am Wochenende dem Erfrierungstod, nachdem sie sich im Schneegestöber auf der Hochwurzen und im Preuneggtal verirrt hatten. „Wer auf den Pisten bleibt, hat nichts zu befürchten“, betonte Planai-Geschäftsführer Georg Bliem nach einer Stabssitzung mit Lawinenexperten und Einsatzleitern.

Auch Bürgermeisterin Elisabeth Krammel, die kurz nach Amtsübernahme diese Krisensituation managen muss, beruhigte: „Andere Gebiete hat es schlimmer erwischt. Die Gäste wissen: Schladming ist sicher.“

Dennoch gibt es auch in der WM-Stadt Sperren wegen der enormen Lawinengefahr. Insgesamt ist etwa ein Dutzend Menschen eingeschlossen. Sie haben sich, wie viele andere Betroffene, vorsorglich mit Vorräten eingedeckt, denn das Wetter verspricht noch lange kein Ende des „weißen Belagerungszustands“. „Aufklärungsflüge mit Hubschraubern oder Drohnen sind vor Freitag unrealistisch“, erklärt Stadtamtsdirektor Johannes Leitner.

Matthias Wagner
Matthias Wagner
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