02.01.2019 10:39 |

Wegen des Regens

Heuer niedrige Feinstaubwerte zu Silvester

Feiern im Freien war zwar ungemütlich, aber für die Luftgüte im Land hatte der Regen in der Silvesternacht auch sein Gutes: Der Niederschlag sorgte in der Landeshauptstadt für ein rasches „Auswaschen“ der Feinstaubpartikel, sodass die Belastung schon um 5.00 Uhr früh am Neujahrstag wieder auf einem üblichen Niveau lag.

Die Feinstaubbelastung durch die Silvesterfeuerwerke ist kurz nach Mitternacht am höchsten, das war auch diesmal nicht anders. Wie lange allerdings die Feinstaubwolke in den Städten verweilt, ist stark von der aktuellen Wetterlage abhängig. So verhindern Inversionen, Trockenheit und geringe Windgeschwindigkeiten eine rasche Verdünnung der Schadstoffe - alle diese drei Faktoren trafen bei diesem Jahreswechsel allerdings nicht zu.

Höchste Messwerte im Lehener Park
Die höchsten Feinstaubkonzentrationen wurden auch heuer wieder in der Landeshauptstadt registriert. Spitzenreiter war die städtische Hintergrundmess-Stelle im Lehener Park, wo kurz nach Mitternacht ein Wert von mehr als 415 µg/m³ erreicht wurde. Aber auch dort nahm die Feinstaubkonzentration rasch ab und lag schon um 4.00 Uhr unter dem Grenzwert von 50 µg/m³.

Niedrigste Feinstaubbelastung in Tamsweg
Im Vergleich der Bezirkshauptorte gab es in Tamsweg (Lungau) die niedrigste Belastung. Dort sorgten zusätzlich höhere Windgeschwindigkeiten für einen raschen Abtransport der Feinstaubwolke. Schon um 1.30 Uhr lag die Konzentration in Tamsweg wieder auf einem sehr niedrigen Niveau (2 µg/m³).

Am Neujahrstag aller wieder „sauber“
Aufgrund des feuchten und daher in diesem Fall günstigen Wetters fiel die Feinstaubbelastung im ganzen Land Salzburg zum Jahreswechsel vergleichsweise niedrig aus, der Tagesgrenzwert von 50 µg/m³ wurde an allen Mess-Stellen am Neujahrstag eingehalten.

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