01.01.2019 18:52 |

Not-OP im Krankenhaus

Silvesterparty endet mit Kopftreffer aus Gewehr

Von Fragmenten eines Projektils aus einem Kleinkalibergewehr ist in den frühen Stunden des Neujahrtages in der Oststeiermark ein 47-jähriger Mann getroffen worden. Drei Männer hatten bei einem ausklingenden Silvesterfest über den Verkauf der Waffe verhandelt, als sich ein Schuss löste. Ein 62-Jähriger flüchtete, wurde gefasst und steht unter Verdacht, den Schuss abgegeben zu haben.

Die drei Männer aus dem Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich (47, 49 und 62 Jahre alt) begrüßten zunächst ausgiebig das neue Jahr im Partyraum eines Hauses in Rohrbach an der Lafnitz. Gegen 5 Uhr wollte der 49-Jährige dem 62-Jährigen sein Flobertgewehr verkaufen. Als der Älteste mit dem Gewehr hantierte, löste sich aus noch ungeklärtem Grund ein Schuss in Richtung Decke des Raums.

Not-OP nach Kopftreffer
Der 47-Jährige wurde durch absplitternde Teile des Projektils am Kopf getroffen, wie später im LKH Hartberg festgestellt wurde. Der Mann wurde daher in künstlichen Tiefschlaf versetzt und ins LKH Graz geflogen, wo er sofort operiert wurde. Sein Zustand sei mittlerweile stabil, hieß es vonseiten der Polizei.

Mutmaßlicher Schütze machte sich davon
Der 62-Jährige machte sich nach dem Unfall zuerst aus dem Staub, wurde aber am Vormittag in seinem Wohnhaus angetroffen. Er und der 49-Jährige konnten aufgrund ihrer starken Alkoholisierung vorerst nicht einvernommen werden. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang waren am Dienstag noch nicht abgeschlossen.

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