30.12.2018 19:30 |

Aufstieg als Ziel

Alter Bekannter übernimmt in Zell am See

Rechtzeitig vor dem Jahreswechsel präsentiert Salzburger Liga-Klub Zell am See seinen neuen Trainer. Und zaubert mit Burkhard, genannt „Toni“, Schaupper einen alten Bekannten aus dem Hut. Der 54-Jährige übernimmt ab sofort die Nachfolge von Wolfgang Reindl, der nach Ende der Herbstsaison seinen Abschied bekannt gegeben hat. Spannend: für die Zeller wäre der Aufstieg in die neu geschaffene Eliteliga anders als für einige Konkurrenten durchaus ein Thema.

Es war nicht der Sommer der Bergstädter. Nach starkem Frühjahr und Kaderverstärkungen verschlief der FC Zell am See den Saisonstart in der vierten Liga. Erst am sechsten Spieltag gelang just im Pinzgau-Derby gegen Bramberg der erste Sieg. Im Anschluss fingen sich die Reindl-Boys jedoch, schlossen den Herbst auf Platz sechs ab. Coach Wolfgang Reindl wollte aber nicht mehr. „Es ist ihm zu stressig, wir gehen im Guten auseinander“, ist der sportliche Leiter Patrick Kasper Reindl nicht böse.

Rechtzeitig vor Jahresende steht nun auch der Nachfolger fest. Nach intensiver und im Pinzgau nicht ganz leichter Suche präsentiert man nun Burkhard Schaupper als Nachfolger. „Toni“ hat Zell bereits von 2005 bis ‘07 trainiert, zuletzt nach Engagements in St. Johann und Grünau mehrere Jahre pausiert. „Er ist der richtige Mann in unserer Lage, eine Respektsperson und jemand, der sich auskennt“, sagt Kasper. 

Eliteliga als Reiz
Brisant: Durch die kurzfristige Reform der Regionalliga West steigen nun drei Klubs aus der vierten Stufe auf. Womit das Rennen um Platz drei hinter dem Stadt-Duo SAK und Austria Salzburg spannend wird. Die Nase vorne haben derzeit Neumarkt und Kuchl mit je 31 Punkten. Dahinter haben Straßwalchen, Bürmoos und Eugendorf bereits abgewunken, wollen nichts erzwingen. Die Zeller, denen sechs Punkte auf Platz drei fehlen, wären durchaus am Aufstieg interessiert. „Wir hätten gleich viele Fahrten, Spiele gegen geile Klubs und es ginge auch um mehr“, schildert Kasper. Der zwar wenig Begeisterung für die Reform zeigt. „Aber wir wollen sportlich ja erfolgreich sein.“ Transfergeschehen schließt man bei den Pinzgauern derzeit aus. 

Walter Hofbauer
Walter Hofbauer
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