„Einsame Menschen“

Bereits 1000 Nächtigungen in neuer Notschlafstelle

Steiermark
30.12.2018 08:05

Im Februar hat das Haus Franziskus, eine Notschlafstelle der Caritas, in Leoben seine Türen geöffnet. Zu Weihnachten konnte bereits die 1000. Nächtigung verzeichnet werden. Caritas-Direktor Herbert Beiglböck: „Das bestätigt, dass das Angebot notwendig war.“

„Wir sind für viele Menschen der Rettungsanker in einer ganz schwierigen Situation“, berichtet Elisabeth Pirker, die Leiterin des Hauses Franziskus. „Das Auffälligste ist für mich die Einsamkeit der Menschen, wenn sie zu uns kommen.“

Elisabeth Pirker leitet das Haus Franziskus in Leoben (Bild: Caritas)
Elisabeth Pirker leitet das Haus Franziskus in Leoben

Bett, Jause, Dusche
Die Notschlafstelle in der Leobner Pfarre Lerchenfeld richtete sich an Männer, Frauen und Familien in akuter Wohnungslosigkeit und bietet Platz für bis zu 15 Personen. Die Gäste erhalten ein Dach über dem Kopf und eine Jause, sie können duschen, ihre Kleidung waschen und zur Ruhe kommen. In den Wintermonaten bis Ende März hat das Haus von 18 Uhr bis 8 Uhr geöffnet (im Sommer ab 19 Uhr).

Viel Dankbarkeit
Pirker und ihre Kollegen erleben auch schöne Momente, wenn das Leben von Menschen nach kurzer Zeit wieder in guten Bahnen verläuft. Manche bedanken sich mit Geldspenden, andere mit freiwilliger Mitarbeit.

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