Schlimmeres verhindert

Mädchen (7) entdeckte Brand und schlug Alarm

Am Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr wurden mehrere Feuerwehren zu einem Brandeinsatz in Schwarzenau im niederösterreichischen Bezirk Zwettl gerufen. Da die Feuerwehrjugend gerade das Fertigabzeichen „Melder“ absolvierte, konnten die ersten Kameraden bereits drei Minuten nach der Alarmierung Richtung Brandort ausrücken. Ein aufmerksames kleines Mädchen hatte zuvor ein Feuer im Nachbarhaus bemerkt, Alarm geschlagen und so Schlimmeres verhindert.

Die siebenjährige Tochter des Feuerwehr-Ehepaars Isabella und Hermann Decker hatte von ihrem Fenster aus einen Brand beim Nachbarhaus entdeckt und erzählte dies sofort dem Vater. Dieser verständigte daraufhin die Feuerwehr, informierte seinen Nachbarn und führte die ersten Löscharbeiten mit seinem Gartenschlauch durch.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde vom Einsatzleiter die Lage untersucht und sofort unter Einsatz von Atemschutz der Brand hinter der Garage bekämpft. Die Feuerwehren von Großhaselbach und Echsenbach stellten jeweils einen Atemschutz-Reservetrupp zur Verfügung.

Brandursache unklar
Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Brandausbruch in den Dachbodenraum der Garage und des Hausdaches verhindert werden, die letzten Flammen waren schließlich um 16.10 Uhr gelöscht. Wie es zum Ausbruch des Feuers kam, ist derzeit Gegenstand von Ermittlungen.

„Bedanken uns sehr herzlich“
Dank der raschen Reaktion des kleinen Mädchens wurde wohl Schlimmeres verhindert - da ihre Eltern bei der Feuerwehr sind, dürfte der Siebenjährigen die Bereitschaft, ihren Mitmenschen zu helfen, im Blut liegen. „Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen eingesetzten Blaulichtorganisationen für die professionelle Zusammenarbeit“, so die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenau via Aussendung. 84 Helfer der Rettung, Polizei und Feuerwehr standen im Einsatz.

Alma-Sophia Schmitt, krone.at

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