18.12.2018 13:00 |

Hoher Schaden

Zwei weitere Fälle von Internetbetrug

Die Serie an Internetbetrügereien in Salzburg reißt nicht ab. Eine Ungarin aus der Stadt Salzburg wurde über eine Social-Media Plattform von einem Unbekannten kontaktiert, der ihr ein besseres gemeinsames Leben in Aussicht stellte und ihr 380 Euro entlockte. Einer 29-jährige Pinzgauerin entstand durch einen falschen Microsoft-Mitarbeiter sogar ein Schaden in der Höhe von 1500 Euro.

In der Zeit vom 29. Juni bis zum 17. Dezember 2018 hielt eine 59-jährige Ungarin aus der Stadt Salzburg mit einem bislang Unbekannten über eine Social-Media Plattform Kontakt. Im Verlauf dieser Internetbekanntschaft forderte der Unbekannte insgesamt 3000 Euro von der Frau und stellte ihr ein besseres gemeinsames Leben in Aussicht. Dazu führte er mitunter eine Erbschaft in der Höhe von mehreren Millionen Euro ins Treffen. Begründet in ihrer finanziellen Situation war die Ungarin lediglich zur Überweisung von 380 Euro in der Lage. Nachdem ihr letztlich Zweifel an den Absichten ihres Internetkontaktes gekommen waren, erstattete sie Anzeige.

Falscher Microsoft-Mitarbeiter

Am 14. Dezember kontaktierte ein ebenso unbekannter Täter telefonisch eine 29-jährige Pinzgauerin und gab sich als Mitarbeiter der Firma Microsoft aus. Er überzeugte die Frau davon, dass ihr Computer gehackt und mit einem Virus infiziert worden wäre. Die Frau erklärte sich bereit, gemeinsam mit dem Mann den Schaden zu beheben, gewährte dem Unbekannten Zugriff auf ihren Computer und gab ihre Passwörter bekannt. Unter anderem veranlasste sie der unbekannte Täter, Codes diverser bereits erworbener Gutscheine in ein Programm einzugeben, welches er zuvor auf ihrem Rechner installiert hatte. Gesamt entstand der Pinzgauerin dadurch ein Schaden in der Höhe von 1500 Euro.

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