10.12.2018 06:02 |

Amadeus Horse Indoors:

Nach fünf Jahren in Salzburg als Sieger zurück

Die Amadeus Horse Indoors, die bereits wieder für 2019 unter Dach und Fach sind, sahen an vier Tagen nicht nur 42.000 Besucher, sondern auch neue Gesichter auf dem Siegerthron. Im Dressur-Weltcup gewann Benjamin Werndl nach dem Grand Prix am Sonntag auch die Musikkür. Und Springreiter Tobias Meyer erklomm fünf Jahre nach seinem EY-Cup-Triumph in Salzburg erstmals das oberste Grand Prix-Podest. Der bisher größte Erfolg des 30-jährigen Norddeutschen.

Seinem Ruf als „Heißsporn“ wurde der Norddeutsche im Stechen des Sportland Salzburg Grand Prix presented by Muki einmal mehr gerecht. Im Sattel der zehnjährigen Queentina zog der 30-Jährige, der am Freitag bereits das Nürnberger Masters vor Dieter Köfler für sich entschieden hatte, alle Register seines Könnens, drückte voll aufs Tempo und wurde für den Husarenritt mit engsten Wendungen mit der absoluten Bestzeit von 45,94 Sekunden belohnt. Nur sein deutscher Landsmann Marcel Marrschall hätte ihm noch gefährlich werden können, riss aber an der letzten Hürde. „Der größte und schönste Erfolg meiner Karriere“, war Meyer bei der Siegerehrung selbst am tiefsten berührt. Für Julia Houtzager-Kayser, Österreichs einzige Starterin im Stechen, blieb nach einer Fehlerserie nur Rang zehn. Gianni Govoni (It) verzichtete nach seinem Samstag-Sieg im Römerhof-Championat aus Rücksicht auf sein Pferd auf den GP-Start.

Werndl löste Schneider als Dressur-Sieger ab

Deutsche Wachablöse im Salzburger Dressur-Weltcup: Nachdem sie zwei Jahre lang die Bewerbe in der Arena dominiert hatte, musste Dorothee Schneider auf ihrem jungen Wallach Faustus wie bereits beim Samstag-GP auch in der Musikkür dem aufstrebenden Landsmann Benjamin Werndl mit Daily Mirror den Vortritt lassen. Der so im Gesamtweltcup mit Schneider gleichzog, da nun mit dem Finale liebäugelt. „Die Kür war nicht perfekt, aber das Schlachtenglück war auf meiner Seite“, zeigte sich Werndl, am Ende nur 0,780 Prozent vor dem Schweden Patrik Kittel, dennoch von seiner bescheidenen Seite.

Für Timna Zach brachte das Weltcup-Debüt auf Chico den großartigen zehnten Platz unter 15 Paaren. „Es war eine Ehre, in so einem Spitzenfeld dabei zu sein“, strahlte die junge Steirerin.

Margreiter bei EY-Cup-Weltfinale top

Mit Magdalena Margreiter sorgte in der Arena auch eine Wahl-Salzburgerin für Furore: Die Niederösterreicherin aus Tommy Kreidls KES-Jugendteam bejubelte mit Platz zwei nach einem weiteren Null-Fehler-Ritt auf Pss Denver beim Weltfinale im European Youngster Cup U25 ihren bisher größten reiterischen Erfolg. Nur der Deutsche Tobias Schwarz vermochte die 21-Jährige im Stechen noch abzufangen.

Harald Hondl
Harald Hondl
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