Mit dem Schlusspfiff bei Norwegen gegen Ukraine war die Handball-Euro in der ausverkauften Grazer "Steiermark-Arena" am Samstagabend Geschichte. Die Abbauarbeiten begannen, noch ehe der letzte Besucher die Stadthalle verlassen hatte. Ein Teil der Tribünen wird am Montag schon in der Köln-Arena benötigt, der "Rest" wird nach Übersee zu den Olympischen Spielen in Vancouver verfrachtet.
Insgesamt 13.900 Besucher in Graz
"Viel haben wir nicht anbrennen lassen", zog Frank Dicker zufrieden Bilanz. 4.500 Zuseher am ersten, 4.400 am zweiten Spieltag, am Samstag mit 5.000 Fans (darunter 3.000 Kroaten) ausverkauft - insgesamt 13.900 Besucher bestätigten den StHV-Präsidenten.
Aber nicht nur die Besucherzahlen sprachen für die Handball-Gala in Graz - Dicker: "Es gab keine einzige Beanstandung von offiziellen Vertretern des europäischen Verbandes." Im Gegenteil: "Ein prächtiges Ambiente und eine tolle Atmosphäre hier in Graz", lobte EHF-Präsident Tor Lian.
Der Norweger war auch Ansprechpartner für EM-Koordinator Michael Schweighofer: "Jetzt muss man nach mehr greifen. Graz als Endspielort eines Champions-League-Finales - oder auch die Austragung einer Hauptrunde bei einem Großereignis. Dafür müsste man das Fassungsvermögen auf zumindest 8.000 Fans aufstocken."
Innigster Wunsch: "Graz braucht dringend eine moderne Ballsporthalle für 2.000 bis 3.000 Leute!" Aber: Wo viel Licht ist, gibt's auch Schatten. Im (nationalen) Vorverkauf ist beim nächsten Mal einiges zu verbessern.
von Sigi Endthaler, "Steirerkrone"
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