Mo, 19. November 2018

Im Herzen des Areals

09.11.2018 15:12

90-Millionen-Euro-Bau in Grazer „Bahnhof-City“

Aus dem Industrie-Ödland bei der List-Halle wird ein moderner Stadtteil. Mit dem Science Tower gleich neben der Halle ist der erste große Schritt ja getan. Nun wird quasi das Herz des Areals bebaut. Bis Ende 2021 soll die längere Bim fahren.

Moderne Wohnungen (Miete und Eigentum), Büros, Geschäfte, Lokale - bis zu 90 Millionen Euro investieren die Bauträger KS Group und Insula in das Projekt. Baustart ist im Frühling oder Sommer 2019 - bis 2021 will man fertig sein. Aktuell laufen die Behördenverfahren. Weil die Abstimmung mit der Stadt im Vorfeld sehr eng war, sollte der Zeitplan klappen.

Das neue Bauprojekt steht auf dem sogenannten „Baufeld Mitte“, im Herzen der Smart City, die der Grazer VP-Bürgermeister Siegfried Nagl gern in „Bahnhof-City“ umbenennen würde.

Relativ wenig Stellplätze für Autos

Die Preise für die Wohnungen sollen den üblichen Marktpreisen in Graz entsprechen. Die Zahl der Stellplätze für Pkw ist ziemlich reduziert. 1200 wird es im Endausbau der „Bahnhof-City“ geben - für circa 3800 Bewohner und 1700 Beschäftigte. Forciert werden sollen sanfte Mobilität, Car-Sharing-Angebote und Öffis. Parkplätze von Beschäftigten und Bewohnern sollen geteilt werden.

330 Millionen Euro Gesamt-Investitionen
Komplett fertig sein soll die ganze „Bahnhof-City“ spätestens Ende 2024. Schlussendlich werden dann etwa 330 Millionen Euro an Investitionen geflossen sein.

Nagl verspricht, dass Ende 2021 die Bim dorthin fährt - 22 Millionen Euro kostet die Verlängerung von der Laudongasse. Land und Bund haben ja eine Mitzahlung zugesichert.

Von der Stadt bereits gebaut wird die neue Volksschule, die 2019 eröffnet wird. Auch hier sind enorme Investitionen nötig, nämlich 17 Millionen Euro. Bis 2023 muss dann auch eine Neue Mittelschule errichtet werden. Angelegt wird auch ein elf Hektar großer Park.

Pumpen und Nebel zur Kühlung
Aber zurück zum aktuellen Bauprojekt: Das soll technisch auf dem neuesten Stand sein. Der Innenhof etwa wird mit Nebel aus winzigen Düsen gekühlt (kennt man aus Gastgärten). Der Strom für die Wärmepumpen (auch für die Kühlung an heißen Tagen) kommt von Photovoltaik-Anlagen. Zwei 42 Meter tiefe Saugbrunnen sollen die thermische Nutzung von Grundwasser ermöglichen usw.

Gerald Richter
Gerald Richter

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