Der bisher einzige Steiermark-Sieg in der TV-Show „9 Plätze, 9 Schätze“ war dem Grünen See vergönnt - am Freitag steht wieder ein idyllisches Platzerl im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag im Finale: die Wallfahrtskapelle Schüsserlbrunn am Fuße des Hochlantsch. Bereits jetzt merkt man eine starke Zunahme an Besuchern.
Nur noch zweimal schlafen, dann geht es im Bus nach Wien: 25 Personen aus dem Almenland - darunter der Pfarrer und die Bürgermeister von Breitenau, Pernegg und Gasen - werden am Freitag live dabei sein, wenn im ORF der schönste Platz Österreichs gekürt wird. Jedes Bundesland hat einen Kandidaten, die Steiermark schickt die Kapelle Schüsserlbrunn in Breitenau ins Rennen.
Besuchermagnet trotz schwierigem Anstieg
Das hauptsächlich aus Holz errichtete Gotteshaus, in dessen Nähe eine heilsame Quelle entspringt, hat eine bewegte Geschichte: Einsiedler lebten hier, Felsstürze sorgten für Schäden, in den 1970er-Jahren wurde es um zehn Meter verschoben. Mehrmals im Jahr finden hier Gottesdienste statt, und das, obwohl die Kapelle nicht einfach - und nur zu Fuß - zu erreichen ist. Wanderer müssen mit gut zwei Stunden Wegzeit rechnen.
Navi führt einige Besucher in die Irre
Doch das wissen viele Besucher nicht. „Sie glauben, sie können mit dem Auto zufahren und landen oftmals mit ihrem Navi im Wald“, erzählt Breitenaus Bürgermeister Willibald Ebner. Gerade in den vergangenen Wochen hätten sich solche Fälle gehäuft. Nach der Sendung könnte der Ansturm - vor allem bei einem Sieg - noch größer werden. Aber Achtung: Ab 1. November ist Wintersperre, dann werden die Steige auch nicht mehr betreut!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.