Di, 23. Oktober 2018

Maßnahmen gefordert

11.10.2018 20:00

Graz hat schlechteste Luft aller Landeshauptstädte

Graz ist die einzige Landeshauptstadt, wo 2017 sowohl der Stickoxid- als auch der Feinstaub-Grenzwert überschritten wurde. Das geht aus dem Luftgütebericht des Umweltbundesamtes hervor. Hauptverursacher für die zu hohe Stickoxid-Belastung seien die Dieselabgase, sagt der VCÖ und fordert Maßnahmen.

An maximal 35 Tagen im Jahr darf laut EU der Feinstaub-Grenzwert (PM10) überschritten werden. Bei der Messstelle Graz Don Bosco gab es im Jahr 2017 54 Überschreitungstage. Und auch beim kleineren und für die Gesundheit noch gefährlicheren Feinstaub (PM2,5) ist die Belastung in der Murmetropole zu hoch. „Es wird zwar der EU-Grenzwert eingehalten, der Richtwert der WHO aber um das Doppelte überschritten“, erklärt Ulla Rasmussen vom VCÖ.

„Dieselboom hat massive Probleme beschert“
Stickstoffdioxid (NO2) ist in Graz ebenfalls zu viel in der Luft. Bei der Messstelle Don Bosco wurde der österreichweit vierthöchste Wert gemessen. „Der Dieselboom hat uns massive Probleme mit der Luftqualität beschert“, so Rasmussen.

Der VCÖ fordert daher einmal mehr, dass das öffentliche Verkehrsnetz und die Fahrrad-Infrastruktur in der Stadt ausgebaut wird. Großes Potenzial zur Reduktion des Autoverkehrs und damit der Schadstoff-Emissionen liege außerdem im Mobilitätsmanagement von Betrieben - die Anton Paar GmbH und die Knapp AG würden es vormachen.

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