Di, 23. Oktober 2018

Täter aus Osteuropa

23.09.2018 18:35

Polizisten stoppten Einbrecher-Banden

Rasch geklärt wurde ein Einbruch in ein Wohnhaus in St. Pölten: Zwei Ungarn hatten Mittwochmorgen in der Stadt einen Fernseher und eine Geldbörse erbeutet. Mit der gestohlenen Bankomatkarte kauften sie dann schamlos ein. Das Duo konnte jedoch - ebenso wie eine Bande von Kriminellen aus Georgien - gefasst werden.

Auf die Spur der ungarischen Serientäter kamen die Ermittler nach Hinweisen aus der Bevölkerung. Eine Zeugin hatte ein verdächtiges Fahrzeug in Unterradlberg gemeldet. „Bei der anschließenden Kontrolle fanden wir Einbruchswerkzeug und Diebesgut von verschiednen Coups“, schildert ein Polizist. Die beiden Männer aus Ungarn wurden daraufhin prompt festgenommen.

Im Verhör gestanden die Verdächtigen dann weitere Delikte in St. Pölten und Wien. Insgesamt hatten der 45-Jährige und sein Komplize (40) mehr als 27.000 Euro Schaden angerichtet. Die Männer sitzen in U-Haft.

In der Justizanstalt der Landeshauptstadt befindet sich derzeit auch ein georgisches Täterquartett. Die vier Männer im Alter von 29 bis 37 Jahren dürften für mindestens zehn Einbrüche in Wohnungen und Häuser in den Bezirken St. Pölten, Krems, Melk, Tulln sowie Korneuburg verantwortlich sein. Auch in Oberösterreich war die gut organisierte Bande bereits seit dem Sommer 2017 aktiv. Neben der Schadenssumme von rund 40.000 Euro hat die Bande zudem weitere Eigentums- und Gewaltdelikte in anderen EU-Ländern auf dem kriminellen Kerbholz.

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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