Sa, 20. Oktober 2018

Maggies Kolumne

21.09.2018 13:08

Fehlerkorrektur

Es ist eine der häufigsten Anfragen, die uns bei der „Krone Tierecke“ erreichen: Warum dürfen in Österreich Hunde und Katzen immer noch in Tierhandlungen verkauft werden? 

Seit vielen Jahren beschäftigt mich diese Unart, und der Kampf schien bereits gewonnen: Es gab schon einmal ein Verbot, doch mit der Novelle des Tierschutzgesetzes im Jahr 2008 wurde der Verkauf wieder erlaubt. Ich darf Ihnen verraten, dass ich damals fassungslos und sehr enttäuscht war. Begründet wurde dieser Schritt zurück damit, den Handel mit Welpen in kontrollierbare Bahnen bringen zu wollen. Die Entwicklung zeigt aber deutlich, dass dies nicht gelungen ist. Doch jetzt gibt es erneut Hoffnung, dass dieser Fehler endlich korrigiert wird. Die „Vier Pfoten“ übergaben eine Petition mit 52.000 Unterschriften an Bundesministerin Beate Hartinger-Klein. Auch wir von der „Krone“-Tierecke unterstützen selbstverständlich die Forderung nach einem erneuten Verkaufsverbot. Wir hoffen von ganzem Herzen, dass sich die Politik davon beeindrucken lässt.

Aus Tierschutz-Sicht ist das Geschäft mit Hunde- und Katzenbabys nämlich sowieso nicht zu rechtfertigen. Jeder sollte mittlerweile wissen, dass diese Tiere aus dubioser Quelle - meist aus dem Osten - kommen, wo Welpen und Kitten wie am Fließband produziert wurden. Denn österreichische Züchter liefern keine Hunde an Zoofachhandlungen. Jedem muss klar sein, dass selbst beim besten Willen des Verkaufspersonals die Situation einer Zoofachhandlung kaum die Möglichkeit bietet, die Kleinen ausreichend zu betreuen. Frau Ministerin, bitte werden Sie tätig - wir zählen auf Sie!

Maggie Entenfellner, Kronen Zeitung

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