Di, 20. November 2018

Anerkennungspreise

13.09.2018 16:30

Große Ehrung für Innsbrucker Universitäten

Große Ehre wurde am Donnerstag der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck zuteil. Der zum ersten Mal vergebene „Nurturing Talents Price“ ging im Rahmen einer Veranstaltung in Wien an die beiden Unis. Sie erhalten den mit je 10.000 Euro dotierten Anerkennungspreis für ihre Talenteförderung im Zusammenhang mit dem Europöischen Forschunsrat (ERC), teilte die Forschungsförderungsgesellschaft FFG mit.

Die Auszeichnung wurde im Vorjahr anlässlich des 80. Geburtstages von Helga Nowotny, Gründungsmitglied und ehemalige Präsidentin des ERC, vom Wissenschaftsministerium ins Leben gerufen und von der FFG sowie dem Wissenschaftsfonds FWF konzipiert. Die Auszeichnung richtet sich an Forschungseinrichtungen, die sich als Gastgeber für Nachwuchswissenschafter aus dem ERC-Programm um besondere Talenteförderung und Mentoring verdient gemacht haben.

Hochwertige Forschung
Der ERC unterstützt qualitativ höchstwertige Forschung in Europa durch Förderpreise („Grants“), etwa durch „Starting Grants“ (mit bis zu 1,5 Mio. Euro dotiert) und „Consolidator Grants“ (zwei Mio. Euro) für Nachwuchswissenschafter sowie „Advanced Grants“ (2,5 Mio. Euro) für etablierte Forscher.

Innovative Talenteförderung
Um eine ERC-Förderung zu bekommen, muss ein Wissenschafter eine aufnehmende Gast-Institution angeben. Das stellt üblicherweise kein Problem dar, bringen doch hervorragende Forscher ihre eigenen Forschungsmittel in Form des ERC-Grants mit. Für Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) haben sich „die ERC Grants als Goldstandard für Forschungsexzellenz längst etabliert und sind entsprechend begehrt“. Der „Nurturing Talents Prize“ solle dabei österreichische ERC-Gastinstitutionen motivieren, „noch innovativer und origineller bei der Talenteförderung zu agieren“, so der Minister, der gemeinsam mit Helga Nowotny die Auszeichnung beim „FFG Forum 2018“ in Wien verlieh.

Fruchtbares Umfeld
Nowotony hob die Bedeutung eines „fruchtbaren Umfelds“ hervor, damit „wissenschaftliche Talente ihr Potenzial entfalten können“. Unis und Forschungseinrichtungen seien hier gefordert, durch Mentoring und andere Maßnahmen entsprechende Bedingungen zu schaffen.

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