Fr, 21. September 2018

Asfinag-Bilanz

12.09.2018 20:08

791 Dinge flogen von Ladefläche auf Autobahnen

Verlorenes Ladegut auf Straßen, vor allem aber den Autobahnen, stellt für alle Lenker ein lebensgefährliches Risiko dar. Wie aus einer Studie der Asfinag hervorgeht, landeten im Vorjahr österreichweit 3232 Gegenstände auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken. Mit 791 war die Steiermark der Spitzenreiter.

„Um noch schneller auf derartige Vorfälle reagieren zu können, haben wir die Qualität der Datenbank verbessert“, betont Asfinag-Geschäftsführer Josef Fiala und appelliert zugleich an alle Lenker: „Jeder Verkehrsteilnehmer ist gesetzlich dazu verpflichtet, für eine geordnete Sicherung von Ladegut zu sorgen.“ Doch in diesem Punkt sprechen die Zahlen eine andere Sprache. 2016 wurden österreichweit noch 1900 Gegenstände auf den Autobahnen verloren, im Vorjahr waren es 3232, was einer mehr als bedenklichen Steigerung von 70 Prozent entspricht.

Steiermark führt Rangliste an
In der Steiermark registrierte die Asfinag im Vorjahr 791 Fälle und damit die meisten in Österreich. Platz zwei dieser traurigen Statistik belegt Salzburg (703), gefolgt von Niederösterreich (399), Vorarlberg (375), Tirol (315) und Kärnten (279). Lediglich 42-mal mussten Asfinag-Mitarbeiter im Burgenland ausrücken. Auch in Oberösterreich (153 Fälle) und Wien (175) war die Situation noch relativ normal.

Verloren wurden Kabeltrommeln, Kartons, aber auch Kühlschränke und in einem Fall sogar eine ganze Wohnzimmercouch.

Manfred Niederl
Manfred Niederl

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