Fr, 21. September 2018

Karate bei Olympia

12.09.2018 08:17

Auftakt zur Ticket-Jagd

 Für Salzburgs Top-Athleten Buchinger, Pokorny, Kaserer startet in Berlin heiße Phase der Olympia-Quali. Für fünf Karateka geht’s danach weiter nach Chile.

Das lange Warten ist zu Ende. Acht heimische Athleten klettern morgen in den Flieger nach Berlin, wo die Olympia-Quali mit der Premiere League loslegt. Startschuss zu einer beinharten Ausscheidung über eineinhalb Jahre, nach der es nur die ersten Vier in der Gesamtwertung jeder der sechs Klassen nach Tokio schafft. Vier weitere Startplätze werden im Mai 2020 in Paris ausgekämpft, ein Ticket steht Gastgeber Japan zu, das zehnte behält sich die WKO-Kommission als Wild Card selbst vor.

Den Athleten bieten sich 23 Großturniere, um in der Rangliste anzuschreiben. „Das Wichtigste wird die WM in Madrid, da winken die dicksten Punkte“, weiß Alisa Buchinger. Die 68-kg-Welt- und Europameisterin ist (nun bis 61 kg) neben der Linzerin Bettina Plank Österreichs größte Olympia-Hoffnung und neben Stefan Pokorny Salzburgs heißestes Eisen im Ticketrennen. „Ich fühle mich gut, habe drei Monate hart trainiert und fast mein Idealgewicht.“ Ein Podest in Berlin, wo ihr mit 15 ein Nachwuchssieg gelang, wäre für die Zehnte der WKF-Rangliste perfekt. Aber: „Start ist bei null und alle haben dasselbe Ziel - Olympia!“

Was auch Pokorny, bis 67 kg Achter, klar ist. Mit Thomas Kaserer (40.) muss er dazu Konkurrenz im eigenen Lager fürchten. „Die Kampagne ist aber lang, eine Woche drauf gibt es die nächste Chance.“ Denn für das Trio sowie Luca und Robin Rettenbacher geht es von Berlin gleich weiter zum Series-A nach Chile.

Harald Hondl
Harald Hondl

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