Mi, 26. September 2018

In Innsbruck

20.08.2018 12:00

Roncalli-Zauber: Umjubelte Österreich-Premiere

Glanzvolle Österreich-Premiere des berühmten Circus Roncalli am Samstag Abend in Innsbruck! Fantastische Artisten und Clowns eroberten sofort die Herzen der Besucher. Und obwohl der Circus ab sofort tierfrei ist, stapften dennoch Elefanten durch die Manege.

Grandios, toll, phantastisch, unglaublich: „Storyteller - Gestern, Heute, Morgen“, das neue Programm des Circus Roncalli, begeisterte die Besucher im ausverkauften und vollklimatisierten Circus-Zelt total. Da wechselten sich Szenenapplaus, begeisterter Jubel und ergriffenes Staunen beinahe im Minutentakt ab.

Modernste Technik: Holografien
Circus-Direktor Bernhard Paul hat den zeitgemäßen, modernen Circus erfunden und ist sicher, dass sich „der Circus alle 50 Jahre verändern muss. Die Zeiten haben sich geändert.“ So gibt es im Circus Roncalli keine Tiernummern mehr. Dass trotzdem Elefanten rund um die Manege stapften, ist modernster Technik zu verdanken: Der Holografie, an deren Umsetzung zwei Jahre lang getüftelt wurde und die in Innsbruck eine Weltpremiere erlebte.

„Mister Roncalli“ trug auch einem anderen Trend der Zeit Rechnung: Der Circus ist plastikfrei, und das Buffet hat vegetarische und vegane Angebote. Doch bei allen mutigen Schritten in die Zukunft ist die Circus-Nostalgie und Atmosphäre mit den prächtigen, zum Teil 100 Jahre alten Wagen, erhalten geblieben. Man riecht die gute „alte Circus-Luft“, freut sich über technische Innovationen.

Artisten, Magier, Clowns
Aber was wäre das alles ohne die sensationellen Artisten mit ihrer schwindelerregenden Geschwindigkeit und Perfektion, voll Kraft und Dynamik? Oder die verblüffende Magie des Zauberers Mike Chao, der mit spielerischer Leichtigkeit und eleganter Selbstverständlichkeit papierene Wunder und Illusionen präsentiert? Man lacht Tränen über Anatoli, den charmant-akrobatisch-verrückten Geschichtenerzähler und seinen kongenialen Partner Eddy. Beide beherrschen sämtliche komischen Register der hohen Clownkunst.

Es sind alles Künstler von Weltformat, die jetzt noch bis zum 2. September täglich in Innsbruck auftreten. Und Bernhard Paul ist stolz: „Hier arbeiten Menschen aus 28 Ländern problemlos zusammen. Die ebenfalls 28 EU-Länder könnten sich an uns ein Beispiel nehmen.“ Das ist halt Circus-Familie.

Walther Prüller, Kronen Zeitung

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