"Mein Bruder Erich und ich sind bei der Feuerwehr und bei einer Baufirma beschäftigt. Gegen 17 Uhr wollten wir nach der Arbeit mit dem Auto nach Hause fahren", erzählte Werner Tomsits (52), der Pressebeauftragte vom Bezirksfeuerwehrverband Leoben.
Im Scheinwerferlicht "Bündel" entdeckt
Als die Brüder zum beschrankten Bahnübergang in der Donawitzer Straße kamen, sahen sie etwas, das sie anfangs nicht identifizieren konnten: "Im Scheinwerferlicht haben wir ein vermeintliches Kleiderbündel gesehen. Sicherheitshalber haben wir es uns näher angeschaut." Das "Bündel" war eine hilflose Frau. "Sie war nur leicht bekleidet, benommen und verletzt."
Gemeinsam mit ihrem Feuerwehrkameraden Franz Lempradl, der ebenfalls zufällig vorbeikam, und einem Passanten bargen sie die 77-Jährige, die auf dem Weg zu ihrer Tochter gestürzt war. Sie wurde ins Spital gebracht: "Sie wäre wohl erfroren oder von einem Zug überrollt worden."
von Peter Riedler, "Steirerkrone"
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