Di, 25. September 2018

Helfer gefordert:

10.08.2018 12:21

Großbrand als „Feuerprobe“

Eine meterhohe Rauchsäule rief am Mittwoch die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr auf den Plan: In Ternitz, Bezirk Neunkirchen, war auf einer großen Kompostieranlage ein Brand ausgebrochen. Dutzende Helfer mussten ausrücken, um die Flammen in stundenlanger schweißtreibender Arbeit zu bekämpfen.

Der Löschangriff auf dem Areal gestaltete sich schwierig: „Zuerst mussten wir mittels Wärmebildkamera den Brandherd ausfindig machen“, berichtet ein Floriani. Mit zwei Rohren versuchten die Einsatzkräfte von sieben Ortstruppen anschließend, Löschwasser in die brennenden Komposthaufen zu pumpen. So konnten sie die schlimmste Gefahr bannen. Wegen der starken Rauchentwicklung entschlossen sich die Retter dann aber für eine eher unkonventionelle Methode. Mit einem vor Ort in Dienst gestellten Gülleanhänger spritzten die Feuerwehrleute 30.000 Liter Wasser auf die Haufen, um diese weiter abzukühlen.

Anschließend wurde der Kompost mit dem Radlader zerteilt und die letzten Glutnester freigelegt. Verletzt wurde bei dem Einsatz, an dem auch Polizei und Samariterbund beteiligt waren, zum Glück aber niemand.

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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