Di, 23. Oktober 2018

Schneiders-Übernahme

07.08.2018 12:25

Der „Diplomat der Mode“ und sein Lebenswerk

Der traditionsreiche Salzburger Textilhersteller Schneiders hat seine Eigentumsverhältnisse neu geregelt. 90 Prozent der Schneiders Gruppe gehen in den Besitz der Peter Wagner Holding (50%) und Ex-Quelle-Chef Wolfgang Binder (40%) über. Alfons Schneider, gern als „Diplomat der Mode“ bezeichnet, behält zehn Prozent des Unternehmens und bleibt beratend erhalten. 

Den Vorsitz der Geschäftsführung übernimmt Wolfgang Binder neben den beiden anderen Geschäftsführern. Der aus Wels (OÖ) gebürtige Textilprofi Wolfgang Binder (53) konnte mehrfach Textilunternehmen aus schwierigen Situationen heraus profitabel entwickeln. Unter anderem führte Binder die Quelle AG in Österreich und war verantwortlich für europäische Marken wie Bon´a Parte, Walz Group oder der Fristads Kansas Group, der europäischen Markführerin für Workwear.

Die beiden neuen Mehrheitseigentümer, die sich seit vielen Jahren kennen, geben ein klares Bekenntnis zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Ausrichtung und Entwicklung des Unternehmens ab. „Wir sind gekommen, um zu bleiben und investieren, um das Unternehmen für immer zu behalten“, so Peter Wagner und Wolfgang Binder unisono. Beide glauben an die Marken Schneiders und Habsburg und sehen Wachstumspotenzial in den Marken und Märkten. Darüber hinaus glauben beide an die Menschen im Unternehmen. „Darauf bauen wir eine erfolgreiche Zukunft der Schneiders Gruppe“, erklärt der neue CEO der Schneiders Gruppe Wolfgang Binder.

Die Schneiders Gruppe mit einem Umsatz von rd. € 30 Mio. besteht in erster Linie aus den beiden operativen Gesellschaften Schneiders Bekleidung GmbH in Salzburg als Kerngesellschaft und der Habsburg Kleidermanufaktur GmbH ebenfalls in Salzburg. Der Exportanteil liegt bei 85%. Beide Unternehmen sind auf die Produktion und den Vertrieb von Damen- und Herren In- und Outdoor-Bekleidung im modischen Segment sowie Trachtenbekleidung spezialisiert. Der Trachtenanteil in der Gruppe beträgt rd. 30%, die verbleibenden 70% der Kollektionen bestehen in erster Linie aus Mänteln, Jacken, sowie Röcken, Blusen und Hosen. Der Vertrieb der Schneiders Produkte erfolgt über die Vertriebskanäle der großen Modehandelskonzerne, führende Facheinzelhändler, Onlinehandel aber auch internationale Handelspartner.

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