Polizisten angelobt

Trotz großer Gefahren: „Schönster Job der Welt“

Steiermark
23.07.2018 18:05
Porträt von Alexander Petritsch
Von Alexander Petritsch

Viel Prominenz, noch mehr Verwandtschaft und eine „Flut“ an strahlenden Gesichtern: 49 steirische Polizisten wurden am Montag bei der Landespolizeidirektion in Graz-Straßgang feierlich in den Dienst verabschiedet, der bereits am 1. August beginnt. Einige Absolventen gaben Einblicke in ihre Beweggründe, einen Beruf anzugehen, der Tag für Tag Herausforderungen und Gefahren birgt.

„Es gibt keinen schöneren und interessanteren Job“, frohlockte Absolvent Werner, noch ehe die Zeremonie begann. Der 34-Jährige war der älteste Mann seines Kurses, hat in seinem „Vorleben“ im Pharmabereich gearbeitet. „Es hat mich aber schon immer in Richtung Polizei getrieben. Die Ausbildung hat uns oft an die Grenzen getrieben.“

Frische Luft
„Wir haben uns immer wieder gegenseitig angetrieben, wenn es hart auf hart gegangen ist“, stimmt Kollege Andreas zu, „daher war unser Leitspruch: In der Einheit liegt die Stärke.“ So auch bei einem Schwächeanfall während des Festaktes: Als einem Absolventen schwarz vor Augen wurde, stützten ihn zwei weitere und beförderten ihn an die frische Luft.

„Werde nervös sein“
Auch für die 31-jährige Pamela ging ein Traum in Erfüllung: „Der Beruf bringt so viele Herausforderungen mit sich. Als Frau sehe ich es so, dass wir bei vielen Amtshandlungen alleine mit dem Reden schon schlichten können. Bei den ersten Diensten werde ich aber sicher nervös sein und bin dann froh, wenn ich routinierte Kollegen um mich habe.“

Wichtiger Online-Bereich
Froh werden auch die Steirer sein, wenn am 1. August insgesamt 70 (21 wurden schon in Traiskirchen angelobt) neue Polizisten ihren Dienst antreten. „Wir haben mit so vielen Herausforderungen zu tun, gerade im Online-Bereich - und da sind die jungen Kollegen natürlich im Vorteil.“

Bodycams im Test
Getestet werden laut Landespolizeidirektor Gerald Ortner derzeit Bodycams an neuralgischen Punkten in Graz, die Auslieferung von mobilen Kommunikationsgeräten (iPad, Handys) läuft auf Hochtouren und soll 2019 abgeschlossen sein. Bei der Installierung der Grenzeinheit „Puma“ werden ab September bei Notwendigkeit Kräfte aus den AGM-Einheiten rekrutiert.

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