Mo, 16. Juli 2018

Bundesweite Studie

29.06.2018 11:53

Alarmierend! Das langsamste Handynetz ist in Tirol

Österreichs größtes Mobilfunk-Vergleichsportal tarife.at hat das Handynetz im Land getestet. Alarmierend: Tirol schneidet beim Speedtest alles andere als gut ab. Während Herzogenburg (NÖ) mit 96,85 Mbit/s als Testsieger hervorgeht, surfen die Bewohner in Polling gerade einmal mit 5,2 Mbit/s - Schlusslicht bundesweit!

Basierend auf 3,8 Millionen Messungen, über den Zeitraum von einem Jahr (vom 19. Juni 2017 bis 18. Juni 2018), hat das Vergleichsportal die tatsächliche Geschwindigkeit ermittelt und festgestellt: Die hohen Erwartungen der Werbeaussagen der österreichischen Mobilfunkanbieter halten in der Realität sehr häufig nicht stand! Quer über sämtliche Tarife hinweg erreicht selbst die schnellste Gemeinde Österreichs - Herzogenburg - im Schnitt nur 96,85 Mbit/s.

Schlechte Versorgung im Gebirge
Und die Analyse der Ergebnisse in Tirol sieht auch nicht allzu rosig aus: Die Bewohner des Tiroler Testsiegers Kufstein zum Beispiel surfen mit 50,65 Mbit/s gerade einmal halb so schnell wie jene in Niederösterreich! „Zudem ist das Gebirge besonders schlecht versorgt. Polling ist mit 5,2 Mbit/s das Schlusslicht im Ranking - und zwar in Tirol sowie in Österreich“, erklärt Maximilian Schirmer, Geschäftsführer von tarife.at. Das zweitlangsamste Netz gibt es in Uderns im Zillertal.

Diverse Faktoren ausschlaggebend
Und wie sieht es in Innsbruck aus? Hier ist die Situation auch nicht wirklich prickelnd. Mit 37,92 Mbit/s fällt das Netz definitiv unter die Kategorie „langsam“. Dabei hängt laut tarife.at die tatsächliche Geschwindigkeit von diversen Faktoren ab, wie dem konkreten Tarif, der Leistung der Handys und der Netzauslastung. „Bemerkenswert in Tirol ist der nennenswerte Rückgang von Dezember bis März, wo die durchschnittliche Geschwindigkeit - vermutlich aufgrund des Wintertourismus - von 29,7 auf 23,3 Mbit/s abgefallen ist“, verdeutlicht Schirmer.

Geschwindigkeiten am Standort selbst prüfen
Mit der SpeedMap kann man sogar selbst die Geschwindigkeit am eigenen Standort prüfen. Und so funktioniert’s: Einfach den Standort eingeben und schon sieht man nicht nur, welcher Tarif der günstigste, sondern welcher auch der schnellste ist. Das Tool ist ganz einfach unter www.tarife.at/speedmap abrufbar.

Jasmin Steiner
Jasmin Steiner

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