Mo, 16. Juli 2018

Streit eskalierte

17.06.2018 17:45

Somalier prügelten sich um Fernseher im Heim

Kaum ein Tag ohne Gewaltmeldungen aus der Asylantenszene: In einem Quartier wollte ein Somalier (26) einen Fernseher eines 22-jährigen Landmannes abmontieren, um damit bei einem Freund Playstation zu spielen. Der wehrte sich, der Verdächtige zückte ein Messer und drohte dem Kontrahenten mit dem Umbringen.

Der handgreifliche Streit spielte sich Samstag abend in einem Salzburger Asylquartier ab. Nach einer heftigen verbalen Auseinandersetzung versetzte der 26-jährige Somalier seinem Landsmann zunächst mehrere Faustschläge gegen den Kopf, dann griff er zu einem Küchenmesser, das auf einem Regal lag und bedrohte den 22-Jährigen: Wenn er seinen Fernseher nicht herausrücke, werde er ihn umbringen.

Zwei Zeugen des Streites, die ebenfalls im Raum anwesend waren, versuchten den tobenden Somalier zu beruhigen. Der ließ erst von seinem Opfer ab, als dieses laut um Hilfe schrie und damit drohte, den Polizei-Notruf zu wählen.

Daraufhin flüchtete der Gewalttäter und verschwand für kurze Zeit aus dem Quartier.

Kurz darauf gelang es den Polizisten, den Asylberechtigten zu befragen.

Er bestritt den geplanten Diebstahl des Fernsehers nicht, gab auch die Körperverletzung zu, nicht aber die gefährliche Drohung mit dem Küchenmesser. Deshalb wurde gegen den Somalier ein Betretungsverbot ausgesprochen, er wird wohl in einem anderen Asylquartier unterkommen und wird auf freiem Fuß angezeigt.

Es ist nicht der erste gewalttätige Zwischenfall mit einem Somalier. „Ich schlachte dich ab und trinke dein Blut“ bedrohte im Vorjahr ein Somalier (27) den Leiter einer Radstädter Asylunterkunft - er wurde freigesprochen und bat darum, in seine Heimat abgeschoben zu werden.

„Ich habe kein Geld, also nehme ich mir, was ich brauche“, so rechtfertigte ein 19-jähriger Somalier seine andauernden Diebstähle. Er hatte auch versucht, eine Polizistin zu vergewaltigen.

2.753 Asylwerber sind derzeit in Salzburg untergebracht, viele Quartiere stehen leer. Doch man fürchtet einen neuerlichen Ansturm auf neuen Routen.

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.