Do, 13. Dezember 2018

Streit eskalierte

17.06.2018 17:45

Somalier prügelten sich um Fernseher im Heim

Kaum ein Tag ohne Gewaltmeldungen aus der Asylantenszene: In einem Quartier wollte ein Somalier (26) einen Fernseher eines 22-jährigen Landmannes abmontieren, um damit bei einem Freund Playstation zu spielen. Der wehrte sich, der Verdächtige zückte ein Messer und drohte dem Kontrahenten mit dem Umbringen.

Der handgreifliche Streit spielte sich Samstag abend in einem Salzburger Asylquartier ab. Nach einer heftigen verbalen Auseinandersetzung versetzte der 26-jährige Somalier seinem Landsmann zunächst mehrere Faustschläge gegen den Kopf, dann griff er zu einem Küchenmesser, das auf einem Regal lag und bedrohte den 22-Jährigen: Wenn er seinen Fernseher nicht herausrücke, werde er ihn umbringen.

Zwei Zeugen des Streites, die ebenfalls im Raum anwesend waren, versuchten den tobenden Somalier zu beruhigen. Der ließ erst von seinem Opfer ab, als dieses laut um Hilfe schrie und damit drohte, den Polizei-Notruf zu wählen.

Daraufhin flüchtete der Gewalttäter und verschwand für kurze Zeit aus dem Quartier.

Kurz darauf gelang es den Polizisten, den Asylberechtigten zu befragen.

Er bestritt den geplanten Diebstahl des Fernsehers nicht, gab auch die Körperverletzung zu, nicht aber die gefährliche Drohung mit dem Küchenmesser. Deshalb wurde gegen den Somalier ein Betretungsverbot ausgesprochen, er wird wohl in einem anderen Asylquartier unterkommen und wird auf freiem Fuß angezeigt.

Es ist nicht der erste gewalttätige Zwischenfall mit einem Somalier. „Ich schlachte dich ab und trinke dein Blut“ bedrohte im Vorjahr ein Somalier (27) den Leiter einer Radstädter Asylunterkunft - er wurde freigesprochen und bat darum, in seine Heimat abgeschoben zu werden.

„Ich habe kein Geld, also nehme ich mir, was ich brauche“, so rechtfertigte ein 19-jähriger Somalier seine andauernden Diebstähle. Er hatte auch versucht, eine Polizistin zu vergewaltigen.

2.753 Asylwerber sind derzeit in Salzburg untergebracht, viele Quartiere stehen leer. Doch man fürchtet einen neuerlichen Ansturm auf neuen Routen.

 krone.at
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