Mo, 22. Oktober 2018

Nach dem Stau-Montag

12.06.2018 06:00

Heute sollte es laut ASFINAG wieder besser sein

Bereits am Montag wurde noch mit den nötigen Adaptierungen der Baustelle Salzachbrücke begonnen, damit der Verkehr wieder auf drei Fahrspuren flüssiger rollen kann. Am Stau-Montag kam es in Hallwang zu einem fatalen Wendemanöver auf der Bundestraße B1. Ein Deutscher übersah einen Postbus auf der Busspur.

„Wir mussten auf die Situation reagieren, als wir merkten, dass viele Autofahrer zu schnell in der Baustelle fuhren“, sagt Autobahnmeister Gregor Jadin. Deshalb wurden die Fahrstreifen am Montag auf zwei Spuren reduziert. Noch am gleichen Tag reagierte die ASFINAG und begann mit den Arbeiten zur Verbesserung der Situation.
„Die Wellen waren zu steil, darum haben wir sie verlängert. Damit sind sie flacher“, so der Autobahnmeister. Dafür war die Autobahn in Richtung Walserberg den ganzen Tag nur zweispurig befahrbar. Die hohen Temperaturen über 30 Grad machten die Situation für die Arbeiter nicht einfacher. Jadin: „Da kühlt der frisch verlegte Asphalt langsamer ab, was zu längeren Arbeiten führt.“ Nachdem zwei Fahrbahnen erledigt und der Verkehr umgeleitet waren, wurden die Wellen der anderen Spuren abgeflacht.
Somit sollten heute, Dienstag, drei Streifen für den Verkehr verfügbar sein. „Wichtig ist es, die vorgeschriebene Geschwindigkeit einzuhalten. Nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam, weil sonst der Ziehharmonika-Effekt wieder zu Stau führt“, erklärt Jadin.

Im Bereich Rennerberg bei Hallwang versuchte ein ungeduldiger Autofahrer dem Stau zu entkommen und wendete auf der Wiener Bundesstraße. Ein Postbus-Lenker konnte nicht rechtzeitig anhalten - es kam zum Zusammenstoß. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw in einen Graben geschleudert. Der Autofahrer aus Deutschland kam mit leichten Verletzungen davon. Der Buslenker war alleine im Fahrzeug und blieb unverletzt. Während der Aufräumarbeiten war nur eine Spur befahrbar. Die Feuerwehr Hallwang war mit 18 Mann, die Kollegen aus Eugendorf mit 17 Mann vor Ort. F. Roittner/I. Wind

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