Fr, 22. Juni 2018

Schwere Unwetter

05.06.2018 14:02

Zwei steirische Orte sind jetzt Katastrophengebiet

Die Serie an heftigen Unwettern hält die Steiermark weiter in Griff. Die beiden oststeirischen Gemeinden St. Lorenzen am Wechsel und Waldbach-Mönichwald wurden von Landeshauptmann-Stellvertreter und Katastrophenschutzreferent Michael Schickhofer zum Katastrophengebiet erklärt. Mit Landesrat Johann Seitinger machte sich Schickhofer am Dienstag ein Bild von den Schäden. 

In einer ersten Lagebesprechung in der Bezirkshauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld sagte Schickhofer: „In den nächsten zwei Wochen werden unsere Einsatzkräfte in voller Bereitschaft stehen. Das Wetter wird sich voraussichtlich nicht bessern und die Böden sind bereits so durchnässt, dass jeder weitere Tropfen zu Hangrutschungen führen kann. Die Feuerwehrleute und alle Einsatzkräfte leisten Großartiges und sind unsere Helden.“

Besonderen Dank spricht Schickhofer allen Einsatzkräften sowie Bezirkshauptmann Max Wiesenhofer und Landesrat Seitinger für die gute Zusammenarbeit aus. „Wir müssen rasch handeln und den Betroffenen helfen. Jetzt darf keine Zeit in der Bürokratie verschwendet werden. Die Schäden müssen schnellstmöglich aufgearbeitet werden. Das Land übernimmt zunächst die Sofortkosten der gröbsten öffentlichen Schäden.“

Auch Landwirten wird geholfen
Auch Landesrat Johann Seitinger machte sich im Katastrophengebiet ein Bild von der Lage: „Es sind leider katastrophale Bilder, die sich uns hier vor Ort zeigen. Zuallererst gilt es einmal sicherzustellen, dass keine Gefahr mehr für Leib und Leben besteht. Dann müssen wir dafür Sorge tragen, dass die Zufahrten wieder passierbar sind, die restliche Infrastruktur wieder intakt ist und den Menschen hier rasch und unbürokratisch geholfen wird. Auch für die hohen Ausfälle in der Landwirtschaft gilt es eine schnelle und praktikable Hilfestellung anzubieten. Gemeinsam mit der Hagelversicherung arbeiten wir diesbezüglich mit Hochdruck an raschen Lösungen.“

 krone.at
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