Fr, 16. November 2018

13:2 Stimmen

25.05.2018 16:23

Kundl: Ja zum Hochwasserschutz

Ein umfassender Hochwasserschutz im Unterland ist um einen Schritt näher gerückt: Nach Zugeständnissen durch das Land (vor allem weniger Flächenverbrauch) stimmte der Kundler Gemeinderat dem Beitritt zum sich konstituierenden Wasserverband zu.

„Die Überflutungsflächen in der Gemeinde reduzieren sich von ursprünglich geplanten 238 Hektar auf 36 Hektar“, berichtete BM Anton Hoflacher nach jahrelangem zähen Ringen. Er sieht damit hochwertige Wirtschaftsflächen dauerhaft gesichert, rund 33 Hektar Bauland würden nun sogar aus den Überflutungsflächen herausgenommen. Weitere Vorteile aus Sicht der Gemeindeführung: Das Kundler Gewerbegebiet am Weinberg und am Schmelzerweg, die Wohngebäude bis zum Sportplatz sowie das Gewerbegebiet Kundl Ost (Liesfeld) würden durch das Projekt hochwassersicher. Außerdem würden damit auch 18 landwirtschaftliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude unmittelbar hochwassersicher.

Ersatzflächen und eine Absiedelung
Die Gespräche mit den Kundler Grundeigentümern über Grundeinlösen und Grundtäusche wurden von der Abteilung Bodenordnung des Landes Tirol geführt und können ab Bestehen des Wasserverbandes umgesetzt werden, wobei die Zurverfügungstellung von Ersatzflächen absolut Vorrang habe. Der am meisten betroffene Kundler Hofstellenbesitzer habe nach den Gesprächen mit der Abteilung Bodenordnung seine grundsätzliche Zustimmung zur Aussiedlung abgegeben.

Finanzrahmen geklärt
Finanziell trifft es Kundl mit rund 2,5 Millionen € bei den Investitionskosten und 481.000 € bei den laufenden jährlichen Kosten. Der Gemeinderat stimmte mit 13:2 Stimmen zu. Dagegen waren weiterhin Ortsbauernobmann Markus Unterrainer und Oswald Rofner (FPÖ). Offen sind die Entscheidungen in Angath und Radfeld.

Andreas Moser
Andreas Moser

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