Sa, 20. Oktober 2018

Gericht für Betreiber

13.05.2018 06:30

Grünes Licht für die Schmitten-Erweiterung

Das Bundesverwaltungsgericht hat gesprochen - das Gericht gibt den Zellern demnächst grünes Licht für den Ausbau des Skigebiets in Richtung Hochsonnberg. Und das wäre ein erster Schritt, um die Schmittenhöhe-Bahn in Zukunft bis nach Kaprun zu erweitern. Die Einspruchsfrist ist aber erst in zwei Wochen vorbei.

Grünes Licht scheint es nun für die von langer Hand geplante Erweiterung der Schmittenhöhe-Bahn zu geben:  Wie aus einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Anfang April hervorgeht - die der „Krone“ vorliegt - könnte die Skigebietserweiterung in Richtung Hochsonnberg  schon bald Wirklichkeit werden.

Denn auch das Bundesverwaltungsgericht gibt den Zellern nun recht, wie auch schon zuvor das Verwaltungsgericht im Jahr 2014. 

Grund für die Entscheidung:  Das öffentliche Interesse sei nach den von den Sachverständigen vorgebrachten  Argumenten vorhanden. Sprich: Die Interessen von Volks- und Regionalwirtschaft, Tourismus und Arbeitsmarkt überwiegen den Naturschutz.

Wie berichtet wurde das Projekt zuvor vom Land 2010 bereits genehmigt, dann aber vom Umweltsenat abgelehnt  und vor dem Verwaltungsgerichtshof neu verhandelt. Bei der Schmittenhöhe-Bahn AG selbst hält man sich derzeit noch bedeckt:  „Wir warten entspannt die Einspruchsfrist ab und möchten uns erst danach dazu äußern“, sagte Vorstand Erich Egger der „Krone“.

Denn rechtskräftig wird die Entscheidung des Gerichts erst sechs Wochen nachdem alle Beteiligten die Entscheidung erhalten haben.  Also Ende Mai.

Schmittenhöhe-Bahn gibt sich noch bedeckt

Ab wann gebaut werden soll und wie das Projekt aussehen wird, wollte der Vorstand noch nicht verraten.

Ursprünglich geplant waren vier Lifte mit den dazugehörigen Pisten und einer Beschneiungsanlage mit Speicherteich. Sowie auch ein Skizentrum mit Bistro, Sportshop, Skischule und Parkplätzen für 700 Autos und 20 Busse. 70 bis 80 Millionen Euro sollten investiert werden.

Der Bürgermeister von Zell am See, Peter Padourek, kann der Entscheidung etwas abgewinnen: „Wir sind froh, dass endlich ein Urteil gefallen ist. Die Schmitten ist für die Entwicklung der Region besonders wichtig.“

Verena Seebacher
Verena Seebacher

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