So, 19. August 2018

Wirbel um Sammelaktion

25.04.2018 15:53

„Franziskushof“ nun doch nicht vor Schließung?

Viel Wirbel löste die Nachricht aus, der „Franziskushof“ in Oberschützen stehe kurz vor dem Aus. Auch die „Krone“ berichtete, und wollte bei der Vermittlung der Tiere helfen. Nun rudert die Betreiberin zurück - und verkündet, den Hof weiterführen zu wollen. Zehn Hunde wurden unterdessen bereits in die Steiermark gebracht.

Brisant: Im Internet finden sich Postings über Sammelaktionen, die nach Verkündung der Schließung des „Franziskushofes“ durchgeführt wurden. Zehn der Hunde wurden in die Steiermark verfrachtet, nur „Simba“ blieb in Oberschützen zurück.  Wie auf Facebook zu lesen ist, will Ilona M. weitermachen. Die zahlreichen persönlichen, ermutigenden Telefonate bzw. Emails hätten sie dazu bewogen „die völlige Schließung nochmals zu überdenken und erneut zu besprechen wie andere Lösungen bzw. Wege gefunden werden können.“ Doch: Dafür sollte der Verein erst nachweisen, was mit den Spendengeldern passiert ist. Details zur Weiterführung soll es ehestens ab Mitte Mai geben.

Unterdessen wurden der „Krone“ brisante Postings aus sozialen Medien zugespielt, dass nicht nur im Burgenland (unter anderem in Loipersdorf), sondern in ganz Österreich Sammelaktionen für den Verein durchgeführt worden seien - sogar bis nach Salzburg! Das Problem: Die Sammler waren unterwegs, nachdem die Schließung des Hofes verkündet worden war.

„Arche Noah“ holte Hunde in die Steiermark
Trotz allem steht das Wohl derTiereim Zentrum. Zahlreiche Interessenten meldeten sich nach unserem Aufruf, um einemTiervom „Franziskushof“ ein neues Zuhause zu schenken. Doch zu spät: Zehn der 21 Hunde waren bereits vom privaten Verein „Arche Noah“ in Graz abgeholt worden. „Ein Kommunikationsfehler“, heißt es - der „Seppi“ und Co. nun in steirischen Käfigen, neben 60 weiteren Hunden, auf eine Chance warten lässt. Die Aktion sorgt für Kopfschütteln, kämpft die „Arche Noah“ doch selbst um jeden Cent. Und: Im Falle einer Schließung des „Franziskushofes“ wäre das Landestierschutzhaus, der Sonnenhof Eisenstadt, zuständig gewesen.

Neun Gnadenhof-Hunde, Rüde „Simba“ sowie eine Katze warten noch am Franziskushof. Ein Interessent für die Samtpfote meldete sich nun bei uns: Er sei ohne Katze wieder weggeschickt worden…

Melanie Leitner, Kronen Zeitung

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