Sa, 20. Oktober 2018

„Max70“-Eröffnung

27.04.2018 09:00

Zuwachs für eine kleine Salzburger Hotel-Dynastie

Es ist eine kleine, aber feine Salzburger Hotel-Dynastie:  In den 1950er-Jahren begann die Familie Wendl in Maxglan mit dem schmucken „Hotel Junior“, jetzt steht eine neue Ära an: Mit dem „Max70“ eröffnen Norbert und Andrea Wendl - die dritte Generation - ein modernes, trendiges Design-Hotel. Und: Die Post bleibt!

Es war von langer Hand geplant und doch musste am Ende alles wieder schnell gehen. Der rote Teppich wurde am Donnerstag an der Maxglaner Hauptstraße 70 ausgerollt, noch während im Gebäude die Handwerker an den letzten Details tüftelten und die Maler die letzten nötigen Pinselstriche setzten. Als Bürgermeister Harald Preuner als einer der ersten Gäste die Schwelle zum neuen „Max70“ betrat, war fast alles vorbereitet.
„Die vergangenen Wochen und Monate waren sehr stressig“, gesteht das Hoteliers-Ehepaar Norbert und Andrea Wendl. „Aber jetzt ist alles bereit, pünktlich für die Eröffnung Anfang Mai.“

Mit dem „Max70“ bekommt ein Stadtteil ein neues Hotel, das komplett in Salzburger Hand liegt. Immerhin ist die Wendl-Dynastie bekannt im Viertel: 1954 begann alles mit einer kleinen Mostschenke an der Kreuzung zur Innsbrucker Bundesstraße. Die Vorfahren machten daraus das feine Gasthaus „Junior“, inklusive ein paar Gästezimmern. Nach und nach entwickelte sich daraus ein „Bed&Breakfast“-Hotel mit 13 Zimmern, für die damalige Zeit sehr fortschrittlich mit fließendem Warmwasser und „Roomservice“.

Eine Qualität, die Andrea und Norbert Wendl - die dritte Generation - weiterführten. In den 1980er-Jahren wurde das „Junior“ generalsaniert, umgebaut, weiter ausgebaut. Aber: „Es war relativ schnell klar, dass wir dort mit dem Platz beschränkt sind“, sagt Norbert Wendl. Also begann die Suche nach einem Objekt.

Der Zufall führte in die Nachbarschaft, quasi nach nebenan. Um mehr als zwei Millionen Euro wurde das Gebäude mit der Postfiliale gekauft und zum Trend-Hotel umgemodelt. Die Experten von RCM-Design entwickelten ein Drei-Stern-Superior-Haus mit 41 größeren Zimmern, Tiefgarage und eigenen Versorgungsmöglichkeiten. Wendl: „Wir sprechen Touristen wie Geschäftsleute, aber auch Familien für längere Aufenthalte an.“ Waschküche, Kühlschrank oder Mikrowelle sind daher Standard. „Auch die Lage ist dank Nähe zum Flughafen und Bus-Anbindung ideal“, weiß Wendl, der sein Team für das „Junior“ und das „Max70“ auf zehn Mitarbeiter erweitert hat. Tochter Raffaela, selbst Hotelfachschul-Absolventin, steht dabei auch schon in den Startlöchern.

„Uns ist wichtig, einen Beitrag für unsere Nachbarschaft zu leisten“, bekräftigen die Wendls. Dabei ein wichtiger Punkt: Die Postfiliale sowie einige Mieter können weiterhin im Haus bleiben.

Max Grill
Max Grill

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