Gregor Pötscher konnte durchatmen. Nur Sascha Mauerhofer und Andi Bernhart machten vom Ausstiegsrecht Gebrauch, der Rest wertete die von Präsident Anton Kürschner aufgestellten 68.000 Euro als positives Signal.
Die Fetzen fliegen
Weniger positiv sehen nicht nur die Spieler, dass es beim GAK unmöglich scheint, die Kräfte zu bündeln. So gibt's auf der einen Seite Kürschner mit der Investorengruppe – auf der anderen bastelt eine Gruppe um Harald Rannegger an einer Zukunft. Und dazwischen fliegen die Fetzen.
Der ehemalige Vizepräsident Rannegger läuft vor allem gegen die Gründung einer Vermarktungs-GmbH durch die Investoren Sturm. Damit wäre der GAK auf einen Schlag die gröbsten Probleme los – auf der anderen Seite würde der Klub für eine Million Euro die Marketing-Rechte und Zuschauereinnahmen für vier Jahre verlieren. Rannegger: "Einen geknebelten Investoren-Klon unterstütze ich nicht."
"Geht nur mit tabulosem Sparkurs"
Er selbst tritt vor der Generalversammlung am 20. November für einen "selbstverwaltenden Mitgliederverein" ein. "Es geht nur mit einem tabulosen Sparkurs. Wir haben für die nächste Saison ein Budget von 1,35 Millionen berechnet." Für eine Tilgung der Altlasten (rund 800.000 Euro) hat Rannegger keine unmittelbare Lösung parat. "Eine Möglichkeit wäre der Weg über einen Ausgleich."
von Marcus Stoimaier, "Steirerkrone"
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