Sa, 20. Oktober 2018

Auf 1266 Metern

17.04.2018 11:22

Lessacher Familie will einen Bio-Schlachthof bauen

Etwas Neues schaffen, von dem die eigene Familie, die anderen Bauern der Region und auch die Kunden profitieren - das möchte Familie Hönegger aus Lessach wagen. Sie will auf ihrem Tromörthof einen Bio-Schlachthof errichten, samt kleinem Hofladen. Ein weiteres Projekt: Ein Geschäft in St. Michael.

In Lessach auf 1266 Metern Seehöhe liegt der Tromörthof. Pferde, Mangalica-Schweine und Rinder leben hier in der Idylle. 48 Stück Vieh gibt es hier, 18 sind Milchkühe. Der Betrieb der Familie ist einer von vieren, die Milch für die „Reine Lungau“ liefern. Viel Arbeit steckt dahinter, oft kommen sie an ihre Grenzen. Jetzt wagen die Höneggers mit dem Bau des Schlachthofs einen ganz neuen Schritt. „Ich sehe keine Zukunft in der Massenproduktion“, sagt Matthäus Hönegger, der seit 25 Jahren Bio-Landwirt ist. Und er ist sicher: „Die Kunden wollen das auch, dass das Produkt aus der Nähe kommt.“

Neue Arbeitsplätze
Der neue Betrieb - es soll an zwei bis drei Tagen geschlachtet werden, so der Plan - wäre nicht nur ein Standbein für die Familie. Es werden damit vier Arbeitsplätze geschaffen, und: „Die Lungauer Bauern sollen etwas davon haben und natürlich der Konsument“, so Hönegger.

Noch ist die Anfahrt zu dem Hof etwas holprig. Der Güterweg wird aber demnächst ausgebaut. Die Transportwege innerhalb der Region wären jedenfalls kurz. Für das Vieh ist ein eigener Wartebereich geplant, wo den Tieren Futter und Wasser zur Verfügung steht - alles soll möglichst stressfrei ablaufen, was sich auf die Qualität des Fleisches auswirkt. Hauptaugenmerk wird auf das Rind gelegt, aber auch Schwein und Wild werden verarbeitet. Die moderne Anlage wird auf 280 entstehen. Ein kleiner Verkaufsraum ist inkludiert.

Startschuss Ende Mai geplant
Noch sind aber nicht alle Bewilligungen da. Trotzdem ist man zuversichtlich. „Wir wollen Ende Mai mit dem Bau anfangen, im September soll alles fertig sein“, so Sohn Hannes Hönegger. Der zweite Schritt wäre dann ein Fleischerei-Fachgeschäft samt Imbiss im Oberlungau, besser gesagt in St. Michael.

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