Jägerschaft in Sorge

Aus Angst vor der Pest: Mehr Schweine getötet

Tierecke
22.03.2018 10:02
Porträt von krone.at
Von krone.at

Mit großer Sorge wird, wie berichtet, die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest beobachtet, die ja nur noch 70 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt ist. Die steirischen Jäger haben drauf reagiert – ein Drittel mehr Wildschweine wurde geschossen.

Nur ein einziges infiziertes Tier – und ein Ausfuhrverbot wäre die (wirtschaftlich) verheerende Folge. Bauern müssen daher ihre Schweine im Freiland noch besser sichern, und auch die Jäger wurden aktiv: „Seit 1. April des Vorjahres wurden 2105 Wildschweine getötet, das ist eine Steigerung von 30 Prozent“, sagt Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof.

„Kleiner Bestand ist besser als Schweinepest“
Der betont: „Das ist aber auch darauf zurück zu führen, dass der Bestand in den letzten Jahren angestiegen ist. Und zum Schutz der Wildschweine selbst; kleinere Bestände sind besser als im Falle der Schweinepest gar keine…“ Führende Bachen, also Muttertiere mit Jungen, würden natürlich geschont. Ob die Bejagung weiter gehe, hänge mit der Entwicklung der Babys zusammen. „In diesem Winter sind sicher viele Frischlinge erfroren…“

Christa Blümel, Kronen Zeitung

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