Die Zornesader so manches Universitäts-Chefs ist – angesichts der aktuellen Studentenlisten – dieser Tage kräftig angeschwollen. Gar eine "Überflutung des Landes" mit ausländischen Studiosi ortet man an der Universität Innsbruck: "Und das nur, weil wir kostenlose Studienplätze zur Verfügung stellen!", poltert Rektor Karlheinz Töchterle.
Ausgleichszahlungen aus Deutschland müssten jetzt dringend her, um unsere Steuerzahler zu entlasten. Von dem hält Kristina Edlinger Ploder, steirische Forschungs- und Wissenschaftslandesrätin, nur wenig: "Die Maßnahme greift zu kurz. Mehr Geld zur Verfügung zu haben löst das eigentliche Problem nicht."
Studenten aus 90 Ländern
Wie auch immer: Die "Steirerkrone" hat an der größten Hochschule des Landes, der Grazer Karl-Franzens-Universität, nach Lernenden aus der Fremde "gefahndet". Mit folgendem Ergebnis: Aus insgesamt 90 Ländern stammen die Studenten, die meisten, immerhin 529, aus der Bundesrepublik. Dann kommen 251 Bosnier und 181 Kroaten. Stark vertreten auch Slowenien (136) und Italien (124). Der internationale Anteil beträgt aktuell zehn Prozent – von einem Massenansturm kann also (noch?) keine Rede sein...
Daten und Fakten
von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"









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