„Es war sehr knapp“, zeigte sich Bezirksfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner gegenüber noe.krone.at erleichtert. Obwohl die Mutter beim Eintreffen der Feuerwehr noch mit dem Gartenschlauch gegen das Feuer kämpfte, war das Kind in seinem Zimmer bereits völlig vom Rauch eingeschlossen.
Kampf um jede Sekunde
Mit einer Wärmebildkamera konnten die Retter die Position des Zehnjährigen orten. „Wir sind nur dank der Atemmasken zu dem Buben durchgekommen. Das Zimmer des Kindes hat keine Tür gehabt, daher war der Qualm überall. Sehen konnten wir im dichten Rauch gar nichts mehr. Da zählt jede Sekunde“, schildert Fahrafellner die dramatischen Minuten. Dann die Erleichterung: Der Bub blieb völlig unverletzt, auch weil er genau richtig reagiert hat. „Er hat sich in eine Decke gewickelt und ans offene Fenster gestellt. So hat er atmen können“, lobt der Feuerwehrkommandant die Geistesgegenwart des Zehnjährigen.
Kerze vergessen
Auch die Brandursache ist mittlerweile geklärt. Eine Kerze im ersten Obergeschoss war vergessen worden und hatte das Feuer ausgelöst. Nach rund einer Stunde konnte die Feuerwehr die Flammen löschen.









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