"Crocodile Trophy" heißt das längste und härteste Mountainbike-Etappenrennen der Welt. Am 20. Oktober fällt in Cairns der Startschuss. Es ist auch der Beginn einer ungewöhnlichen Wette zwischen zwei Grazern.
E-Kraft gegen Muskelkraft
Franz Preihs gegen Klaus Sever heißt das Match. Franz ist einer, der immer schon das Härteste gesucht hat. Beim "Race across America" hat er sich ebenso bewährt wie bei anderen beinharten Bike-Prüfungen.
Klaus arbeitet als Verkäufer bei einem Fahrradhändler und ist einer aus der Masse der stinknormalen Gebrauchs-Radler. Sein Vorteil: Er ist auf einem Elektro-Bike unterwegs. Da muss man zwar auch in die Pedale treten, aber der E-Motor nimmt einem – wie "Gonzo" Renger, der Manager der beiden, meint – "etwa 80 Prozent der Muskelarbeit ab – treten muss man schon. Wer nicht tritt, kriegt keine Motor-Unterstützung!" Renger: "In Australien geht's nicht nur um Technik und Muskelkraft, da müssen auch Kopf und Durchhaltevermögen mitspielen – bin neugierig, wie's ausgeht."
Verlierer muss "Busch-Platte" verzerren
Der Verlierer muss dem Sieger einen Trip zum Barriereriff zahlen und zur Strafe Schlangen-, Krokodil-, Känguruh- und Emufleisch verzehren – das nennt man dort eine "Busch-Platte".
von Werner Kopacka, "Steirerkrone"









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.