Alexander S. aus Neukirchen an der Vöckla war gegen 8 Uhr in die Wand eingestiegen. Er wollte sie ohne Seil über die "Steiner-Route" bezwingen, die einen Schwierigkeitsgrad von bis zu fünf minus hat, an der Unglücksstelle betrug er drei bis vier. Der Oberösterreicher war schnell unterwegs, er überholte zwei Seilschaften mit insgesamt fünf Alpinisten aus dem Ennstal.
Gegen 8.15 Uhr befand er sich etwa sieben bis acht Meter oberhalb der an der Spitze kletternden Seilschaft, als er plötzlich aus unerklärlichen Gründen den Halt verlor und 150 Meter in die Tiefe stürzte, wobei er den Rucksack des Seilschaftsführers streifte. Die Bergkameraden schlugen sofort Alarm und stiegen dann zum Verunglückten ab.
Bergkameraden schwer geschockt
Die Flugretter vom Notarzthubschrauber Christophorus 14 konnten jedoch nur noch den Tod feststellen. Daraufhin wurde die Leiche von einem Hubschrauber des Innenministeriums geborgen. Die fünf Augenzeugen der Tragödie hatten einen derartigen Schock erlitten, dass sie ihre Tour auf den Dachstein sofort abbrachen. Sie wurden mit dem Hubschrauber ins Tal geflogen.
von Peter Riedler, "Steirerkrone"









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