"Die Situation war sehr bedrückend", berichtet die Hundeführerin der Stadtfeuerwehr Kapfenberg von ihren ersten Tagen. "In Padang war die Zerstörung massiv. Am schlimmsten betroffen waren die Armen." Mit bloßen Händen hätten die Menschen im Schutt ihrer kleinen Hütten nach Überlebenden gegraben.
Schule und Krankenhaus durchsucht
"Unsere Hauptaufgabe war gemeinsam mit der australischen Feuerwehr in den Trümmern einer Schule und eines Spitals zu suchen." Der Leichengeruch sei wegen der tropischen Hitze schon sehr stark wahrzunehmen gewesen. Leider war die Suche erfolglos, der Wettlauf gegen die Zeit verloren. "Aber ich würde es auf jeden Fall wieder machen. Man sieht, wie viel man allein durch seine bloße Anwesenheit schon tun kann. Und wie unglaublich hilfsbereit und nett die Menschen trotz all dem waren."
von Eva Molitschnig, "Steirerkrone"









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