10.000-¿-Finderlohn

Familienvater sucht verzweifelt nach entführtem Terrier

Steiermark
05.10.2009 17:00
"Hundezeichen XY" ungelöst: Vor knapp einem Jahr wurde ein kleiner Terrier (im Bild) auf dem Wiener Naschmarkt entführt. Obwohl dessen Besitzer, eine Familie aus der Obersteiermark, alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, fehlt bis heute jeder Spur von dem mit einem Chip gekennzeichneten Vierbeiner. Nun winkt ein Finderlohn von 10.000 Euro!

Schon einmal hatte Richard Jahrbacher tief für seinen "Huckleberry" in die Tasche gegriffen, als der kleine Terrier wegen "Schönheitsfehlern" eingeschläfert werden sollte. "Meine Kinder flehten mich damals an, den Hund vom Züchter freizukaufen", so der Leobener. Mit der Zeit wuchs der süße Vierbeiner der Familie ans Herz und begleitete sie auch überall hin.

Sogar Motorrad für Lösegeld verkauft
So auch an jenem verhängnisvollen Samstag vor einem Jahr. "Unser 'Huckleberry' lag friedlich im Körbchen, als ihn eine unbekannte Frau entführte. Trotz verzweifelter Aufrufe und eines stattlichen Lösegeldes von 10.000 Euro - Jahrbacher verkaufte sogar sein Motorrad, um das Geld aufzubringen - fehlt bis heute jede Spur von dem kleinen Terrier.

Jahrbacher: "Ergibt sich jetzt nichts, dann befindet sich unser 'Huckleberry' entweder im Hundehimmel oder bei einem uneinsichtigen Tierfreund." Hinweise werden unter der Telefonnummer 0664/ 33 82 716 erbeten.

von Florian Hitz, Kronen Zeitung

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