Di, 17. Juli 2018

Squash feiert Comeback

09.02.2018 11:53

Die gläserne Hauptstadt

Ab in den Squashdome! Das neue Schmuckstück in Graz samt ultramodernem Glascourt lockt die Massen an und sorgt für einen Boom in der vermeintlich "ausgestorbenen" Sportart. Nach den Staatsmeisterschaften steigen mit dem Bundesliga-Finale und den Europameisterschaften der Elite noch zwei weitere Saison-Highlights in der Landeshauptstadt, die immer mehr zu Österreichs Squash-Zentrum mutiert.

Einige werden’s vielleicht schon vergessen haben, aber Squash war schon einmal ganz groß in Graz. Ein Schaukampf mit Superstar Jan-Ulf Söderberg im Jahre 1987 lockte dazumal 1500 Fans in die Squash-2000-Halle in Graz-St. Peter! Gut, davon zu träumen wäre derzeit noch sehr vermessen. Mit dem neuen Grazer "Squashdome" in der Puchstraße gelang Investor und Anlagenmanager Wolfgang Denk aber zumindest einmal ein großer Schritt in die richtige Richtung. Per 31. Jänner 2017, als Graz gesamt nur mehr mickrige vier (!) Courts in der ganzen Stadt zählte, schritten Denk und seine russischen Partner zur Tat. Denn: "Graz soll und wird wieder zur Squash-Hauptstadt in Österreich werden!"

Der Chef der Baufirma "Courtwall" hat große Ziele mit dem neuen gesamt acht Courts zählenden "Dome". Zugpferd und Prunkstück der Anlage ist der schmucke Ganzglascourt, nur einer von weltweit drei fix eingebauten Boxen dieser Art. Und der hat eine Strahlkraft! Nicht weniger als 400 Anmeldungen konnte man in den letzten fünf Wochen verzeichnen. Die Squash-Steiermark darf wieder hoffen!

Den Schwung will man natürlich ausnützen. Denn nach den Staatsmeisterschaften, die noch bis 11. Februar im neuen Dome über die Bühne gehen, soll Squash im Jahr 2018 ständig in Mode bleiben. Heuer klappt das ganz sicher, denn im April konnten die Verantwortlichen neben den österreichischen Jugendmeisterschaften (21. bis 22. April) auch das Bundesliga-Finalturnier nach Graz holen. Und Ende August (29. 8. bis 2. 9.) ist dann die absolute Crème de la Crème der Racket-Sportart in der Murmetropole zu bewundern, wenn die Europameisterschaft in Graz ausgetragen wird.

Stichwort Talenteförderung soll zudem im Dome die neue starke Generation Österreichs an die Spitze herangeführt werden. Gemeinsam mit Österreichs Squash-Ikone Eduard Stepanek hat Anlagenmanager Wolfgang Denk das Projekt "European Squash Academy" ins Leben gerufen. Regelmäßig werden dabei ausländische Spitzen-Trainer aus aller Welt nach Graz kommen um Workshops abzuhalten. Das soll den talentiertesten Spielern im Alter von 16 bis 20 Jahren den nötigen Anreiz bieten, sich mit internationaler Konkurrenz zu messen und damit für die im Moment noch fehlende Dichte an Spielern sorgen. 

Georg Kallinger
Georg Kallinger

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