Die Aktion "select sun", die gemeinsam mit mehreren Stadtwerken und der Energie Graz durchgeführt wird, ergänzt nach den Worten von Konzernsprecher Urs Harnik "die vorhandenen Unterstützungsmaßnahmen des Landes und ist eingegliedert in die Energiestrategie des Landes". Mit dem Sonnenstromprojekt sollen Gemeinden und private Haushalte zum Stromsparen animiert werden. Ein Invest-Volumen von über 7,5 Millionen Euro stehe bereit.
150 Anlagen sollen entstehen
Aufgrund der Stromersparnis und der Einspeisungen würden die Gemeinden "nur die Hälfte der Sonnen-Investition wirklich bezahlen müssen", rechnete Walter Schiefer, Geschäftsführer der zur Energie Steiermark/Steweag gehörenden Freistritzwerke, vor. Die Amortisationszeit belaufe sich auf zehn Jahre. Erreicht werden sollen viele kleine Gemeinden, insgesamt 150 sollen entstehen.
Private können Strom verkaufen
Großzügig gibt sich der Landesenergieversorger auch gegenüber Privaten, die Stromüberschüsse ins Netz einspeisen wollen. Mit 15 Cent pro Kilowattstunde zahle man 50 Prozent mehr als der Verbund. Die Zusatzinvestition zum Einspeisen des Ökostroms sei minimal, es müsste nur ein Zähler angeschlossen werden. Die Preise für die Einspeisung seien laut Harnik und Schiefer für zwei Jahre garantiert. Gerechnet wird mit rund 500 Anträgen. Für die Errichtung privater Photovoltaikanlagen könnte es bald weitere Fördermaßnahmen des Landes geben, ließen die Sprecher des Stromanbieters durchblicken.
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