Schuld an dem Zwischenfall, der kurz nach 4.00 Uhr bemerkt wurde, dürfte ein technisches Gebrechen an einer Pumpe gewesen sein. Dadurch ließ sich der Zufluss der Säure nicht stoppen, und 200 Liter rannen aus einem Vorratstank aus.
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Die Feuerwehrleute mussten verhindern, dass sich die Säure mit Wasserstoffperoxid, das im gleichen Raum in einem Tank gelagert war, vermischen konnte. Mit Säureschutzanzügen und schwerem Atemschutz ausgerüstet verdünnten die Florianis die Säure mit viel Wasser, so dass sie über das hauseigene Abwassersystem für Chemikalien entsorgt werden konnte.
Keine Gefahr für Bevölkerung
Durch den starken Niederschlag konnten die austretenden giftigen Dämpfe ohne das Errichten eines Hydroschildes in Form einer Wasserfontäne auf natürliche Weise niedergehalten werden. Für die Bevölkerung bestand laut Feuerwehr keine Gefahr.
Nach diversen Messungen konnten keine Rückstände der Säure mehr nachgewiesen und der Einsatz um 7.00 Uhr beendet werden. Weitere Maßnahmen wurden von den Chemikern des Unternehmens gesetzt. Verletzt wurde niemand.
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