28.12.2017 09:53 |

Anzeige erstattet

Hund überfahren: Schock bei Feier des Setter Clubs

Großer Schock für die Mitglieder des Österreichischen Setter Clubs: Schon lange hatte man sich auf die Weihnachtsfeier in der Burgtaverne Kreuzenstein gefreut, vor dem Fest war noch ein gemeinsamer Spaziergang mit den Hunden geplant. Laut mehrerer Zeugen soll sich jedoch plötzlich ein Mann in einem Geländefahrzeug an der Hundemeute gestört und eines der Tiere brutal überfahren haben.

Der Schreck sitzt Monika W. immer noch in den Knochen. Mit zahlreichen anderen Mitgliedern des Österreichischen Setter Clubs, deren Kindern und einigen Jagdhunden hatte sie sich am Vormittag des 17. Dezembers am Parkplatz der Burg Kreuzenstein in Niederösterreich eingefunden, um die alljährliche Weihnachtsfeier zu begehen.

"Fahrzeuglenker fragt, was denn das sei"
Vor dem Fest in der Burgtaverne war ein gemeinsamer Spaziergang mit den Vierbeinern geplant. „Wir warteten in kleinen Gruppen, bis alle angekommen waren. Plötzlich brauste ein größerer Geländewagen von Leobendorf kommend in die Mitte des Parkplatzes. Der Lenker fragte den Präsidenten des Setter Clubs, was denn das sei“, erinnert sie sich. Dieser habe den Mann über die Veranstaltung und die seit zwei Monaten bestehende Reservierung in der Burgtaverne informiert.

Setter wurde unter Auto eingeklemmt
Schließlich hätten die etwa 50 Mitglieder mitansehen müssen, wie der Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit und im Rückwärtsgang zurück auf den Weg fuhr. Zeugen berichten, sie hätten rasche ausweichen müssen. Einer der Jagdhunde schaffte es jedoch nicht mehr rechtzeitig und kam unter den Wagen. Monika W.: „Der Geländewagen hielt kurz an, doch dann stieg der Lenker voll auf das Gas. Der Hund wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt, schaffte es aber dann, seitlich hinauszulaufen.“

Vereinsmitglieder erstatteten Anzeige
In Panik lief der Vierbeiner in Richtung Wald, konnte dann aber von einem anwesenden Tierarzt geborgen, erstversorgt und dann in die Tierklinik Korneuburg gebracht werden. „Wir alle, aber vor allem die Kinder, hatten einen ziemlichen Schock. Alle fragten sich, wie jemand so etwas tun kann. Immerhin haben wir den Fahrer auch durch Rufen gewarnt“, so Monika W.. Der überfahrene Vierbeiner hatte großes Glück, Knochen und innere Organe blieben unverletzt, die tiefen Schürfwunden heilen allmählich. Der Setter Club hat mittlerweile Anzeige erstattet, um den Lenker des Geländewagens zur Rechenschaft zu ziehen.

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