Der 78-jährige Autolenker fuhr gerade mitten durch das Ortsgebiet von Deutschfeistritz, als er laut Augenzeugenberichten plötzlich immer schneller wurde. Scheinbar unkontrolliert raste der silberne A-Klasse-Mercedes über eine stark frequentierte Kreuzung und durch einen Park, in dem sich normalerweise nachmittags viele Jugendliche aufhalten - am Mittwoch glücklicherweise nicht.
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"Wie ein Torpedo"
"Als der Wagen gegen eine Gehsteigkante fuhr, hob er wie ein Torpedo ab", so Dietmar Jantscher von der Freiwilligen Feuerwehr. Das Auto flog daraufhin durch die Glasfront eines Wartehäuschens am Bahnhof und landete auf den Schienen, wo es nur knapp einen Meter vor dem Übelbach zum Stehen kam.
Fahrer erlitt vermutlich Anfall
Der nur leicht verletzte Fahrzeuglenker war laut Passanten im ersten Moment bewusstlos. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der 78-Jährige aber wieder ansprechbar. Weitere Verletzte gab es nicht. Über die Unfallursache kann nur gemutmaßt werden. Wahrscheinlich hatte der Mann einen Krampfanfall erlitten und deshalb die Kontrolle über sich und das Fahrzeug verloren.
Aufwendige Räumungsarbeiten
Das Auto musste mit einem Schienenbaufahrzeug der Steiermärkischen Landesbahn von den Gleisen entfernt werden, die Räumungsarbeiten dauerten länger als zwei Stunden. Die Zugverbindung von Übelbach nach Peggau war vorübergehend unterbrochen.
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