Heidi Anderhuber (im Bild), die engagierte Leiterin der Grazer Vinzi-Märkte, ist besorgt: Immer mehr Firmen verbilligen in Krisenzeiten lieber ihre abgelaufenen Waren, anstatt sie den Sozialmärkten zu spenden!
Schlangen werden immer länger
"Uns gehen langsam die Lebensmittel aus, Milchlieferungen bleiben teilweise ganz aus. Es wird für uns immer schwieriger, den Bedarf zu decken!" Die steirischen Sozialmarkt-Betreiber (etwa in Judenburg, Fürstenfeld, Voitsberg) registrieren bis zu 30 Prozent mehr tägliche Kunden, die Schlangen vor den Brotregalen werden immer länger.
Sozialmärkte brauchen dringend Spender
Anderhuber: "In die Grazer Vinziläden kommen zehn Prozent mehr Menschen, weil die Arbeitslosigkeit so stark gestiegen ist. Viele können sich das tägliche Leben einfach nicht mehr leisten!" Jetzt hofft sie auf Unterstützung durch die heimischen Handelsketten: "Bitte spendet uns gute Waren und werft sie nicht einfach weg. Sonst stehen wir bald mit leeren Händen da!"
von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"
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