Wunder-Fahrrad

Weiß-günes “Cardiobike” überwacht Herzfrequenz

Steiermark
26.07.2009 16:36
Elektrofahrrad war heute, morgen steigen wir aufs "Cardiobike"(Bild)! Drei Steirer bringen demnächst eine revolutionäre Neuentwicklung auf den Markt: Ein Fahrrad, das sich ideal an Bedürfnisse, Trainings- und Gesundheitszustand des Fahrers anpasst und sogar seine Herzfrequenz überwacht! 2010 steht es in den Geschäften.

Begonnen hat alles mit der sprichwörtlichen "Bierdeckel-Zeichnung" zweier Ennstaler. Der eine: Harald Scherz, in Wörschach ansässiger Produzent der erfolgreichen Steirerbikes. Der andere: Primarius  Peter Grieshofer, gebürtiger Schladminger und Rehabilitationsspezialist mit internationaler Top-Reputation.

Elektrischer Zusatzschub
Sie verband ein gemeinsames Ziel: die Entwicklung einer neuen Generation von Elektrofahrrädern! Während es aktuell einfach darum geht, den Kraftaufwand durch Zuschaltung eines Elektroantriebes zu reduzieren, setzt das neue "Cardiobike" auf ständige Herzfrequenzüberwachung des Fahrers und sofortige Kombination mit dem idealen elektrischen Zusatzschub.

Grieshofer: "Mit entsprechender Einstellung kann man gezielt im Fettverbrennungsbereich bleiben und Gewicht reduzieren. Möglich ist auch, dass jemand nach überstandenen Herzproblemen gefahrlos mit dem Rad fahren kann, ohne sich zu überanstrengen."

Patent bereits angemeldet
Klingt einfach, ist aber in der praxistauglichen Umsetzung ein ziemlicher Hammer. Den hat der Dritte im Bunde, Elektronikunternehmer Gernot Müller-Putz, erfolgreich geschwungen. Sein "Cardio-Modul" ist nach einem Jahr Entwicklungszeit serienreif, der Gang zum Patentamt bereits erledigt. "Das entscheidende Kriterium ist das sofortige Anspringen des Elektromotors mit genau dosiertem Krafteinsatz", erklärt Müller-Putz der "Steirerkrone". 

Tests erfolgreich
Seriennahe Prototypen des "Steirer-Cardiobikes" laufen bereits in erfolgreichen Tests. Im Herbst wird die erste Kleinserie aufgelegt, im Frühjahr 2010 soll dann der Markteinstieg erfolgen. Die Kosten werden bei etwa 2.000 Euro liegen.

von Gerhard Felbinger und Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"

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